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Nachwuchs aus aller Welt holt sich bei Trainingscamp in Füssen den Feinschliff

35 junge Eishockeyspieler haben sich bei der Capla Hockey Academy im Bundesleistungszentrum Tipps und Tricks geholt. Unter den Cracks der Jahrgänge 1997 bis 2004 waren Talente, die sogar aus Neuseeland zu dem dreieinhalb Tage dauernden Trainingslager ins Bundesleistungszentrum gekommen sind. 'Wir lernen auch, Englisch miteinander zu sprechen', freut sich Nicolas Fahr vom EV Füssen.

Dass der Neunjährige aus Weißensee mit seinem Teamkollegen Markus Endres die Eishockeyschule unter der Leitung des populären Sportdirektors Bobby Capla besucht, verdanken die Buben dem Christkind. 'Es ist das Weihnachtsgeschenk meines Patenonkels', berichtet Nicolas.

Er finde es, 'richtig cool, den ganzen Tag fürs Eishockey mit vielen Schülern aus anderen Ländern üben zu können'. Beinahe erwachsen fühlt er sich dabei. Das gilt auch für seinen Freund Markus. Eltern werden in diesen Stunden auf dem Eis nicht vermisst, betonen die Buben.

Der elfjährige Markus ist Torhüter und wird – wie jeder Teilnehmer – individuell betreut. 'Es geht dabei um die Grundtechnik', sagt er. 'Geübt werden Bewegungsabläufe, um einen Schuss abzuwehren.'

Im internationalen Feld der Teilnehmer – auch russische Spieler sind mit Betreuern angereist – 'steht bei uns die Freude im Vordergrund', sagt der Sportmanager aus der Slowakei, dessen Vater Josef Capla die Schule 1974 gegründet hatte. 'Zu Füssen hatten wir schon früher gute Kontakte, die jetzt aufgefrischt werden.'

Positionen nicht festgelegt

Die Betreuer wissen, dass hier eigentlich jeder Bub von der Profikarriere träumt. 'Natürlich müssen alle noch viel lernen.' Mit dem Übungsplan, so Capla, sei 'ein kleiner Feinschliff' beabsichtigt. Nicolas will sich zum Beispiel zu einem Topverteidiger entwickeln.

Doch Bobby Capla und sein Team, das aus ehemaligen deutschen National- und Bundesligaspielern wie Stefan Mayer besteht, legen großen Wert darauf, dass die Talente noch auf keine Position festgelegt werden. 'Wir trainieren hier die Scheibenführung, Passspiel und Schießen.' Wichtig sei auch verbessertes Schlittschuhlaufen, so Capla.

'Dafür stehen wir gern ganz früh auf', sagt Nicolas. Um 8 Uhr geht es los. Als Belohnung erhielt am Ende jeder Spieler ein Diplom.

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