Porträt
Mit Schwung lässt das Nachwuchstalent Tim Feifeldie die Seele baumeln

Tim Feifel aus Schwangau ist ein ruhender Pol - doch wenn ihm der Stress des Alltags über den Kopf wächst, dann greift er zum Schläger. Zum Golfschläger. «Man kann beim Golf einfach die Seele baumeln lassen und wunderbar abschalten», erklärt der 18-Jährige gelassen. Bereits mit acht Jahren hat Tim mit dem Golfen begonnen. «Mein Vater hat mir Mickey-Mouse-Schläger geschenkt und mich dann mit auf den Platz genommen, da war es um mich geschehen», erklärt der Gymnasiast lächelnd.

Schon früh erste Erfolge

Der frühe Anfang ist möglicherweise auch sein Erfolgsgeheimnis: 2006 hat er sich beim Golfturnier um den Steinbock Cup gegen sämtliche Teilnehmer, auch erwachsene, durchgesetzt und gewonnen. In diesem Jahr ist das Talent zudem schon zum dritten Mal in Folge Sieger der Serie um den Allgäu Cup. Seine größte Freude ist aber nach wie vor sein «Hole-in-One» - bei dem er mit nur einem einzigen Schlag eingelocht hatte. «So etwas was passiert einem nur einmal im Leben, glaube ich», sagt der noch immer begeisterte Tim. Er besucht die 11. Klasse des Gymnasiums Hohenschwangau und steht ein Jahr vor seinem Schulabschluss. Was er danach vorhat, weiß der Schüler noch nicht so recht. «Ich spiele mit dem Gedanken, eine Rucksackreise zu machen und dann erst mal zu arbeiten.

Aber sicher bin ich mir noch nicht.» Was aber feststeht: Er möchte weiterhin golfen. «Einmal in meinem Leben möchte ich auf dem Platz in St. Andrews Spielen - da waren alle großen Golfer schon einmal», schwärmt Tim. Auch Stargolfer Tiger Woods, der für Tim Vorbild ist. «Aber nur im sportlichen Sinne», ergänzt der Golfer schmunzelnd.

Auf die Frage, was ihn beim Golfen stören würde, weiß er sofort eine Antwort. «Es nervt mich wahnsinnig, wenn mich jemand kurz vor meinem Schlag anspricht.» Er brauche schon seine halbe Minute Ruhe. Bei seinem Golfpartner und besten Freund Dominik Blaszok sei aber alles perfekt. «Wir sind ein eingespieltes Team», so Tim. Still sitzen aber ist nicht unbedingt sein Ding: «Ich möchte raus an die Luft.

» Das sei ein Grund, warum er den Schwerpunkt seiner Schullaufbahn auf Sport gelegt hat und meistens mit Leichtathletik beschäftigt ist.

Wie es ihm möglich gewesen sei, so viel zu trainieren? «Meine ganze Familie unterstützt mich: Ob meine Eltern oder Großeltern - irgendjemand hat den Fahrdienst immer übernommen. Ohne einmal zu murren. Dafür muss ich allen dankbar sein», erklärt der junge Golfer. Gedankt hat Tim es auch mit seinen Erfolgen.

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