Skicross
Lokalmatadore Christina Manhard und Florian Eigler beweisen sich bei German Skicross Tour am Breitenberg

Es war kein Wunder, dass sich beim Skicross-Rennen am Pfrontener Breitenberg mit Artem Danilov am Ende ein Sportler aus Russland die Krone aufsetzte. Schließlich herrschten beim Finale am Sonntag auf der Strecke nahe dem Aggensteinlift (900 Meter Länge bei 200 Meter Höhenunterschied) um die 22 Grad minus.

Auf Platz zwei landete mit Weltcupfahrer Florian Eigler (21) schon ein Lokalmatador vom SC Pfronten, der den Wettbewerb im Rahmen der German Skicross-Tour organisiert hatte. Dritter wurde mit Roman Ilin ein weiterer Russe. Bei den Frauen dominierte Eiglers Vereinskollegin Christina Manhard (21), die ebenfalls Weltcup-Erfahrung hat. Sie setzte sich vor der Russin Violetta Kowalskaya und Bettina Eder (Inzell) durch.

Die kältegewohnten Russen bildeten dann auch eine der größten ausländischen Fraktionen im rund 80 Fahrer umfassenden Teilnehmerfeld aus zwölf Nationen. Neben einigen Österreichern stellten sich beispielsweise auch Sportler aus Australien und Kasachstan dem spektakulären Wettbewerb in fast 1600 Meter Höhe, bei der die Crosser mit insgesamt sechs Sprüngen sowie über etliche Wellen und durch diffizile Steilkurven nach unten rauschten.

Nach der Qualifikation, in der jeder Fahrer die Strecke allein auf Zeit fuhr, wurden die Läufe ab dem Achtel- (Männer) bzw. Viertelfinale (Frauen) immer rasanter.

Jeweils vier Läufer standen dann gemeinsam an der Startrampe, von der sie sich, wie es teilweise den Anschein hatte, ohne Rücksicht auf sich und die Konkurrenz Richtung Zielbereich stürzten. Von den Zuschauern wurden sie dabei begeistert angefeuert. Zusätzlich für Stimmung sorgten, unterstützt von diversen heißen Getränken, die Moderatoren Julia Manhard und Martin Harbauer. 'Action pur' nannte Harbauer das Spektakel.

Veranstalter zieht positives Fazit

Ein rundum positives Fazit dieses insgesamt vierten Skicross-Renn-Wettbewerbes in Pfronten zog anschließend Sven Manhard vom SC Pfronten, der 'vollauf zufrieden' gewesen sei, da 'dank vieler Helfer alles bestens geklappt' habe. Wenn es auch nichts mit dem Finalsieg wurde, hatte Florian Eigler sein 'Ziel erreicht'.

Wie Christina Manhard freute er sich über einige FIS-Punkte und vor allem darüber, nach dem Rennen wieder 'im Warmen' sein zu dürfen.

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