Eishockey
In der Abwehr überfordert

Eine erwartet schwere Partie hat der EV Füssen am Freitagabend verloren: In Deggendorf unterlagen die Leoparden mit 3:4 (2:1, 1:2, 0:0) nach Verlängerung. Zwar begegneten sich beide Kontrahenten auf Augenhöhe, doch die Gastgeber waren einfach erfolgshungriger. Von ihren Anhängern angetrieben verbuchte Deggendorf am Ende eines Spiels, in dem Torhüter André Irrgang Füssen lange Zeit im Spiel hielt, einen zusätzlichen Punkt. Ohne den noch verletzten Marc Bernier zeigte sich die junge Abwehr des EV Füssen an diesem Abend überfordert.

Bereits in der siebten Minute gingen die Gastgeber, begünstigt durch eine Fehlentscheidung, in Führung. Der Linienrichter hatte bereits seine Hand zur Anzeige eines Icings gehoben, ließ dann aber doch weiterspielen. Die Verwirrung aufseiten Füssens nutzte Deggendorf - Reklamationen nutzten nichts. Der Druck der Gastgeber nahm in der Folge zu und Irrgang hatte ausreichend Gelegenheit, seine starke Form unter Beweis zu stellen. Nach weiteren zehn Minuten ließ sich Deggendorf die Scheibe abjagen und auf Pässe von Veit Holzmann und Benjamin Kronawitter gelang Tim Richter mit einem sehenswerten Treffer der Ausgleich. Lediglich zwei Minuten später war Raphael Rohwedder bei einer angezeigten Strafzeit zum 2:1 für Füssen erfolgreich, mit dem es in die Pause ging.

Das zweite Drittel war noch keine drei Minuten alt, als Sascha Holz die Führung der Gäste auf 3:1 ausbaute. Kurz darauf fehlten bei einer weiteren Gelegenheit nur Zentimeter, ehe bei den Leoparden mit einem Schlag der Wurm drin war. Als die Abwehr nicht im Bilde war, traf Deggendorf zunächst zum Anschluss. Vier Minuten später trafen die Hausherren nach einem überflüssigen Foul der Gäste sogar zum 3:3. Obwohl der EV Füssen zu Beginn des letzten Abschnitts zweimal in Überzahl war, gelang kein Treffer.

Im Anschluss stand immer wieder André Irrgang im Mittelpunkt: Der Torhüter der Leoparden hielt alles, was auf seinen Kasten kam. Selbst in Überzahl seines Teams musste er in höchster Not retten - und hielt seine Mannschaft weiter im Rennen. Doch die wusste damit nichts anzufangen: Sie ließ die Überzahl ungenutzt und so ging es in die Verlängerung.

Dort nutzte Deggendorf einen riesen Fehler in der Abwehr der Leoparden 3,2 Sekunden vor dem Ende der fünfminütigen Verlängerung zum Siegtreffer zum 4:3.

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