Fußball
Im ersten Heimspiel der neuen Saison ist der FC Füssen krasser Außenseiter

Als krasser Außenseiter geht der FC Füssen am morgigen Feiertag in das erste Heimspiel der neuen Saison: Um 15 Uhr ist der TSV Friedberg im Weidach zu Gast. Die Gäste gehören zu den Gewinnern des ersten Spieltags in der Bezirksliga Süd.

Die zumeist Spannung versprechende Begegnung zwischen den beiden Kontrahenten wurde auf Mariä Himmelfahrt verlegt, alle anderen Teams haben bereits zwei Spiele absolviert. Mit einem weiteren Erfolg möchte Friedberg den Augsburger Teams Schwaben und Türkspor auf den Fersen bleiben. Diese teilen sich die Tabellenführung.

Ein Pünktchen hätte der FC Füssen am ersten Spieltag gegen Stätzling gerne geholt, denn die Leistung der ersatzgeschwächten Mannschaft war nicht so schlecht, wie es das 0:4 vermuten lässt.

Die rote Laterne will das Team des neuen Trainers Savas Uygur so schnell wie möglich wieder loswerden – und spekuliert zumindest auf ein Remis gegen Friedberg. Der TSV sei 'mit zu den Titelfavoriten zu zählen', sagt Kapitän und Abwehrchef Manuel Günes.

'Als krasser Außenseiter müssen wir am zweiten Spieltag die nächste Niederlage verhindern – auch wenn Friedberg stärker als der FC Stätzling sein dürfte. Wir bauen auch auf die gute Unterstützung durch unsere Anhänger bei unserer schweren Heimpremiere', so Günes. Friedberg ließ durch sein klares 3:0 gegen Neugablonz aufhorchen und hat vergangene Saison gegen Füssen ebenfalls deutlich gewonnen.

Mit Blick auf die vergangenen vier Duelle stelle sich die Bilanz allerdings als ausgeglichen dar. 'Jeweils ein Sieg sowie zwei Unentschieden', sagt Günes. Savas Uygur weiß, dass die Friedberger auch auswärts sehr torgefährlich sind.

Daher gibt es für den FC-Trainer eine gute Nachricht: In der Abwehrkette übernimmt Günes jetzt wieder das Kommando. Er weilte am ersten Spieltag noch im Urlaub.

Mit Günes und Alexander Ambos in der Innenverteidigung stellt sich der FC den erwarteten Angriffen entgegen. Stefan Schenk wird hingegen fehlen, auch hinter anderen Abwehrspielern stand vor dem Abschlusstraining noch ein Fragezeichen.

Torwart Thomas Helmer habe 'sehr gut trainiert. Er macht gute Fortschritte', freut sich Uygur. Der 21-jährige Torhüter der zweiten Garnitur kniet sich richtig rein.

Die Nummer eins, Andreas Bertl, ist weiterhin verletzt. Daher wurde der frühere Stammkeeper Stefan Stiegeler reaktiviert. 'Ich bin bereit, dem Team zu helfen', so der 36-Jährige. Er würde sich 'auch auf die Bank setzen', falls doch Helmer vom Trainer aufgestellt werden sollte. In Stätzling stand Stiegeler im Kasten und 'hat gut gehalten', sagt Trainer Savas Uygur.

Daheim will der FC Füssen Friedberg ein Bein stellen. 'Das geht in der derzeitigen Situation allein über den Kampf', sagt Günes. Uygurs umformierte Mannschaft hat genug Kraft für intensive 90 Minuten.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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