Eishockey
Füssens Eishockey-Junioren holen gegen Berlin drei Punkte

Drei Punkte: Das war die Ausbeute der Junioren des EV Füssen in der Deutschen Nachwuchsliga, kurz DNL, aus zwei Spielen gegen die Eisbären Juniors Berlin. Dabei wäre sogar mehr drin gewesen. EV Füssen - Eisbären Juniors Berlin 5:1 (3:0, 2:1, 0:0). Im ersten Spiel konnte Füssen auf einen Großteil der Spieler seiner ersten Mannschaft zurückgreifen.

Das machte sich positiv bemerkbar, wenngleich mit Marius Nägele sowie Daniel Maffia verletzungsbedingt zwei wichtige Verteidiger nicht zur Verfügung standen. Das erste Drittel ging mit 3:0 klar an die Schwarzgelben, die ihre Führung Torhüter Korbinian Sertl zu verdanken hatten.

Der parierte in den ersten zwanzig Minuten 17 Schüsse der immer brandgefährlichen Gäste. Aus Sicht der Leoparden war es wichtig, nach Berlins Treffer zum 1:4 wenige Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels den fünften Treffer nachzulegen. Kapitän Joseph Lewis traf per Handgelenkschuss in den Torwinkel.

Im Schlussdrittel ließ Füssen nichts mehr anbrennen – und die Gäste aus der Hauptstadt nicht mehr ins Spiel kommen. Die Leoparden gewannen hochverdient, die Freude über weitere drei Punkte war groß. Alle Treffer erzielte der erste Block. Tore: Daniel Schmölz (2), Dominik Meisinger (2), Joseph Lewis.

EV Füssen - Eisbären Juniors Berlin 2:4 (0:0, 1:1, 1:3). Füssen wollte tags darauf mindestens einen weiteren Punkt einfahren, doch das klappte nicht. Spieler und Verantwortliche gaben an diesem Umstand auch den Schiedsrichtern zumindest eine Mitschuld.

Im ersten Drittel musste die Heimmannschaft bereits zehn Minuten in Unterzahl überstehen, was ihr mit großem Kampfgeist gelang. Berlins Führung in Abschnitt zwei glich Seppi Huber aus. Danach war Füssen spielbestimmend – und der Führung wesentlich näher. Im letzten Drittel nahm dann der Hauptschiedsrichter das Zepter in die Hand: Er verhängte den Leoparden gleich 13 Strafminuten und beim Stand von 2:3 in der 57.

Minute erteilte er nach Meinung der Gastgeber eine völlig überzogene Spieldauerstrafe gegen Füssens Verteidiger Valentin Gschmeißner für einen regelkonformen Check.

Verwunderlich aus Sicht der Gastgeber war, dass das Spiel zunächst weiterlief und der Unparteiische erst auf Zuruf der Gäste das Spiel unterbrach und diese Spieldauerstrafe aussprach – obwohl er zuvor kein Foul erkannt hatte.

Kurz vor dieser spielentscheidenden Situation glich Füssen in der 56. Minute in Unterzahl zum 2:2 aus und eine halbe Minute später nutzte Berlin einen groben Schnitzer zum dritten Treffer.

Auch das 4:2 der Hauptstädter fiel – wie hätte es auch anders sein können – in Überzahl. Am Ende ärgerte sich Füssen über die verpassten Punkte – und das Schiedsrichtergespann. Tore: Josef Huber, Maximilian Hadraschek.

Nächste Spiele: Samstag, 29. Oktober, Kölner EC - EV Füssen, Sonntag, 30. Oktober, Düsseldorfer EG - EVF.

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