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FC Füssen weiter frohen Mutes - Lukas Hiemer verletzt

Der Höhenflug des FC Füssen in der Bezirksliga Süd ist vorerst gestoppt: Der Aufsteiger unterlag auch in seinem ersten Heimspiel nach der Winterpause: 0:2 hieß es am Ende für den clever und aggressiv spielenden Gast aus Kaufering. Trotz der zweiten Niederlage im zweiten Spiel nach der Pause bleibt man in Füssen gelassen. «Wenn wir tief im Tabellenkeller stehen würden, wäre das eine bittere Niederlage. Derzeit haben wir aber einen Mittelfeldplatz», sagt Manuel Günes.

Füssens Kapitän ging es nach dem Schlusspfiff insbesondere darum, den intakten Mannschaftsgeist zu unterstreichen. «Ob es bei uns Fußballern stimmt, zeigt sich immer dann, wenn man ein solches Spiel verloren hat», betont der Routinier. Die Stimmung sei derzeit aber gut, im Training nehme das Spielverständnis zu. «Selbstverständlich sollten wir nach den zwei Niederlagen auch wieder gewinnen, um das erreichte Punktekonto auszubauen. Und das wird uns sicherlich auch gelingen.»

Der nach 19 Spieltagen mit 32 Punkten gefestigte neunte Platz des FC veranlasste den Trainer der Gäste aus der unteren Tabellenregion, nach Abpfiff auf ein Wiedersehen «der beiden Vereine in der nächsten Saison in der Bezirksliga» hinzuweisen.

Dann indes dürfte der VfL Kaufering, der diese Punkte gut gebrauchen konnte, beim FC kein so leichtes Spiel mehr haben wie am Samstag, als sich Füssen schwer tat, sein Spiel aufzuziehen.

«Es klingt ja immer wie eine Ausrede, wenn man die Bodenverhältnisse nach so einer Niederlage anspricht. Jeder Ball ist mir total versprungen. Ein genauer Pass oder Doppelpässe waren unmöglich», erklärt der nur in den ersten 45 Minuten eingesetzte Matthias Günes. Der Mittelfeldregisseur, der als Zuschauer in der zweiten Hälfte der Partie zwar einige gefährliche Eckbälle, aber kaum einen im Training einstudierten Spielzug sah, weiß, dass auch er «keine gute Leistung geboten» hatte. «Wir wollten nicht die hohen Bälle nach vorne spielen, sondern schnell über die Flügel kommen. Davon war wenig zu sehen», kritisierte Trainer Bernd Gruber.

Mit Vorsitzendem Herbert Hiemer plädiert er dafür, dass die Zuschauer der verjüngten Mannschaft die Zeit einräumen, eine schlagkräftige Truppe zu werden. Ihr Potenzial deuteten die eingewechselten Serkan Karaman und Matthias Simon bei ihrer Premiere vor heimischem Publikum an. Pech indes hatte ein anderer talentierter Neuzugang, der von Beginn an stürmte. Hiemer verletzte sich am Fuß und musste ins Krankenhaus gebracht werden - als hätte der ohnehin unglückliche Auftritt des FC noch einen tragischen Helden gebraucht. Eine Kernspintomografie soll in den nächsten Tagen eine genaue Diagnose liefern. Hiemer droht wie zuletzt in Memmingen eine lange Pause.

 

Lukas Hiemer

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