Eishockey - Spielbericht
EV Füssen verliert mit 5:7 gegen EHC Waldkraiburg

Der Eissportverein Füssen verspielt im Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg einen deutlichen Vorsprung, und muss sich am Ende mit 5:7 (4:2, 0:3, 1:2) geschlagen geben.
  • Der Eissportverein Füssen verspielt im Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg einen deutlichen Vorsprung, und muss sich am Ende mit 5:7 (4:2, 0:3, 1:2) geschlagen geben.
  • Foto: EV Füssen
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Der Eissportverein Füssen verspielt im Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg einen deutlichen Vorsprung, und muss sich am Ende mit 5:7 (4:2, 0:3, 1:2) geschlagen geben. Bei allem Respekt vor dem Gegner, aber diese Niederlage war hausgemacht. Lief schon im ersten Abschnitt trotz einer 4:1-Führung nicht alles perfekt, so war das Mitteldrittel sicherlich das schlechteste der bislang so erfolgreichen Saison.

Nach 46 Sekunden das 1:0 durch Eric Nadeau, zweieinhalb Minuten später der zweite Treffer durch Marc Besl – Waldkraiburg schien zu Beginn gar nicht anwesend. Angriff auf Angriff rollte auf das gegnerische Tor, der Anschlusstreffer und gleichzeitig erste Schuss auf das Füssener Gehäuse schien nicht zwingend und eher nur ein „Betriebsunfall“ zu sein. Ron Newhook scheiterte frei vor dem Tor, Lubos Velebny am Pfosten, ehe Marc Besl zum hochverdienten 3:1 nachlegte. Doch nach und nach schlichen sich im Defensivverhalten Unachtsamkeiten ein, nach einem Schuss von Meier erzielte Chaumont im Gegenzug den vermeintlichen Anschlusstreffer. Nach Beratung mit den Linienrichter entschieden die Unparteiischen jedoch darauf, dass der Füssener Schuss zuvor bereits im Tor war, und so hieß es 4:1. Psychologisch äußerst ungünstig der Anschlusstreffer drei Sekunden vor der Pausensirene.

Und wenn man in diesem Zusammenhang von einer Unachtsamkeit sprechen muss, dann gilt das auch für den nur 50 Sekunden nach Wiederbeginn fallenden Anschlusstreffer und Startschuss für ein komplett anderes Spiel. Füssen nun immer zu weit vom Gegner entfernt, es gelang nicht mehr mit Tempo über die Außenstürmer zu kommen, Waldkraiburg hatte taktisch natürlich auch reagiert. Trotzdem wirkte der EVF völlig verunsichert und musste nun auch Strafzeiten hinnehmen. Bei doppelter Füssener Unterzahl fiel der Ausgleich von der blauen Linie zum 4:4. Marius Klein hatte danach viel freies Tornetz vor sich, setzte die größte Chance des Heimteams in diesem Abschnitt aber über das Gehäuse. Besser machte es der litauische Nationalstürmer Povilas Verenis, der die Gäste in der 35. Minute erstmals in Führung brachte. Da die Löwen in der Folge noch einige richtig gute Konterchancen hatten, ging der Spielstand mittlerweile in Ordnung.

Eine Reaktion wurde nun im letzten Abschnitt vom Heimteam erwartet, sie kam auch, aber nur bedingt. Ohne an den ersten Abschnitt anschließen zu können war man zumindest wieder auf Augenhöhe. Scheiterte zunächst noch Ron Newhook, so erzielte Marc Besl in der 47. Minute den Ausgleich zum 5:5. Den Ausschlag für die Gäste gaben in der Endphase dann deren Kontingentstürmer. Chaumont und Verenis erzielten die Treffer sechs und sieben zum Endstand.

Autor:

Michael Lang aus Kempten

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by Gogol Publishing 2002-2019