Special Eishockey SPECIAL

Deutscher Eishockey Pokal
EV Füssen schlägt Zweitligisten Schwenningen 5:4

Mit dem besten Spiel der noch jungen Spielzeit 2011/2012 hat der EV Füssen vor knapp 1000 Zuschauern im Deutschen Eishockey-Pokal den Zweitligisten ERC Schwenningen mit 5:4 (1:2,1:1,2:1) nach Penaltyschießen besiegt.

Trotz eines Zwei Tore-Rückstandes verstand es die Mannschaft von Trainer Georg Holzmann, das Tempo der Wild Wings mitzugehen, gab nie auf und erntete am Schluss den Lohn ihrer Bemühungen.

Erstaunlicherweise drückte im ersten Drittel der Gastgeber dem Spiel seinen Stempel auf. Denn schon in der vierten Minute war es Ruslan Bezshchasnyy, der auf Zuspiel von Lukas Jentsch das 1:0 erzielte. Auch danach war Schwenningens Torwart Sinisa Martinovic mehr beschäftigt als Füssens letzten Mann Andre Irrgang. Zwei Treffer innerhalb 28 Sekunden durch Matthias Forster und Brock Hooton schmeichelten den Gästen zur 1:2-Pausenführung.

Gleich zu Beginn riesen Chance

Gleich zu Beginn hatte Füssen eine riesen Möglichkeit zum Ausgleich - doch mit einem Big-Save machte der Gästekeeper diese Chance zunichte. War im ersten Spielabschnitt Füssen meist tonangebend, so verlagerte sich das Spiel im zweiten Drittel mehr in die Verteidigungszone der Füssener. Jetzt hatte Füssens letzter Mann zu tun. In der 27. Minute war es Justin Mapletoft, der zum 1:3 einnetzte.

Doch Füssen gab nicht auf. Ab der 35. Minute konnte sich der Oberligist wieder mehr befreien und verkürzte durch Daniel Stiefenhofer auf Pass von Bezshchasnyy zum 2:3 (38.Minute). Seinen Zwei-Tore-Abstand markierte in der 45. Minute Radek Krestan zum 2:4. Doch Füssen kämpfte zurück und spielte sich in Überzahl wieder heran. Andrej Naumann (Passgeber war Sebastian Wolsch) und Daniel Stiefenhofer mit seinem zweiten Tor egalisierte zwischen der 51. und 55. Minute den Spielstand zum 4:4. Jetzt waren starke Nerven gefragt.

Füssens Mannschaft und deren Anhang witterte nun ihre Chance. Den Siegtreffer in der regulären Spielzeit hatte kurz vor Ende Sascha Holz auf dem Schläger - er konnte in Unterzahl im letzten Moment am Einschuss gehindert werden. Beide Teams nahmen kurz darauf je eine Auszeit, um dann den taktischen Anweisungen für die Verlängerung zu folgen.

Felle schwimmen zunächst davon

In der Overtime passierte dann nichts, so kam es zum Penaltyschießen. Da schienen zunächst die Felle für den EVF davon zu schwimmen, als Holz und Bezshchasnny nicht trafen, die Gäste mit einem Mini-Break vorlegten. Naumann verwertete, Irrgang hielt zwei, so musste im weiteren Anlauf die Entscheidung fallen. Die Gäste fingen nun an, Irrgang hielt und mit tosendem Applaus verwandelte Daniel Schmölz eiskalt zum Sieg für den EV Füssen. In einer riesigen Spielertraube beglückwünschten sie anschließend den Gewinnerschützen.

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