Special Eishockey SPECIAL

Eishockey-Oberliga
EV Füssen schlägt Deggendorf nach starkem Finish 5:2

Es sah nicht gut aus nach dem ersten Drittel: 1:2 lag der EV Füssen in der Eishockey-Oberliga zuhause gegen den Deggendorfer SC zurück. Doch die Leoparden steigerten sich kontinuierlich und siegten am Ende mit 5:2 (1:2, 1:0, 3:0).

"Die Mannschaft", lobte Trainer Georg Holzmann später, "hatte die Geduld, die ich ihr in der Kabine auferlegt habe. Und so war mir klar, dass das Spiel gewonnen wird." Entscheidend war der Schlussabschnitt, in dem Füssen permanent tonangebend war, nachdem zuvor zahlreiche Chancen nicht verwertet worden waren.

Zunächst lief die heimische Vertretung wieder einmal einem Rückstand nach. Schon in der vierten Minute war der Gast in Überzahl erfolgreich (Brett Wilson). Eine Minute später jedoch hieß es 1:1: Yannik Baier, der von Pavel Mojtek bedient wurde, glich aus. Danach hätte Füssen mit einem, ja sogar mit zwei Mann mehr einen Vorsprung herausholen können – vergeblich.

Zuvor war Gästespieler Markus Guggemos so unglücklich im Gesicht getroffen worden, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Erste Diagnose: eine durchtrennte Lippe. Trotz dieses Ausfalls verstand es Deggendorf, erneut in Führung zu gehen. 'Fire'-Scorer Andrew Schembri düpierte Füssens Abwehr und vollendete zum 1:2 (9. Minute) Was der EV Füssen auch in der Folgezeit anstellte: Es wollte kein Tor gelingen.

Im zweiten Spielabschnitt dasselbe Bild: Füssen in der Schussstatistik dreimal effizienter als der Gast, aber Deggendorfs Keeper Sandro Agricola ließ nichts durch. Allerdings rettete auch das Torgestänge vor einem weiteren Gegentreffer.

In der 34. Minute dann endlich der verdiente Ausgleich durch Sascha Holz, der auf Pass von Sebastian Wolsch und Andrej Naumann, zum 2:2 Pausenstand einschoss.

Den stärksten Eindruck hinterließ das Team von Georg Holzmann dann im Schlussdrittel. Flott vor das Tor gespielt, den schnellen Abschluss gesucht und sicher kombiniert. Die Tore ließen prompt nicht lange auf sich warten. Binnen fünf Minuten schlug Füssen dreimal zu.

Sascha Holz (in Kombination mit Ruslan Bezshchasnyi) ließ den Gastgeber auf 4:2 davonziehen, ehe Daniel Stiefenhofer in der 50. Minute den Sack endgültig zumachte. Füssen zeigte sich nun als klar dominierendes Team, das den Sieg souverän nach Hause brachte.

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