Eishockey
EV Füssen gewinnt verloren geglaubtes Spiel in Regensburg

Nach dem Sieg am Freitag gegen Deggendorf schien der EV Füssen am Sonntag in Regensburg leichtes Spiel zu haben: Denn bereits nach acht Minuten führten die Leoparden beim Aufsteiger mit 2:0. Aber es kam anders:

Am Ende eines dramatischen Spiels gewann der EV Füssen knapp, aber verdient mit 5:4 (2:2, 0:2, 3:0). Der Sieg war einer enormen Energieleistung und der Umstellung von vier auf drei Reihen im letzten Abschnitt zu verdanken. Wobei Torjäger Sascha Holz mit seinem drei Treffern hervorstach. Auch Torhüter Andres Jorde rechtfertigte das Vertrauen von Trainer Georg Holzmann.

Füssen begann mit schnellen Angriffen, die bereits in der fünften Minute durch Raphael Rohwedder mit der Führung belohnt wurden. Eine kurz darauf anschließende Überzahl konnten die Leoparden nicht nutzen, doch danach markierte Sascha Holz das zweite Tor für Füssen. Ein Gastgeschenk brachte Regensburg in Unterzahl auf 1:2 ran. Ein erneutes Geschenk von den Schwarzgelben hatte gar den Ausgleich zur Folge.

Für die Gastgeber kam es gar noch besser: Als auch der EV Füssen mit Strafen versehen wurde, gelang Spielertrainer Sven Gerike das 3:2. Die Unsicherheit auf Seiten der Gäste aus dem Allgäu nahm zu: Marc Bernier rutschte bei einem Angriff von Thomas Daffner aus und konnte das 4:2 nicht mehr verhindern. Daffner überwand Jorde, der bei diesem Gegentreffer keine gute Figur machte, mit einem Bauerntrick.

«Ich habe die Situation zwar erkannt, aber ich bin bei der Abwehrreaktion ausgerutscht», so der Torhüter. Nur so konnte der Treffer gelingen. Regensburg hatte die Partie gedreht und nahm den Vorsprung in die Pause.

Kapitän Eric Nadeau gab nach der Partie zu, zu diesem Zeitpunkt nicht mehr an einen Erfolg geglaubt zu haben. «Ich war müde, es hat nicht alles so geklappt, wie ich wollte.» Und doch kam Füssen zurück: Holzmann stellte auf drei Reihen um und schon lief es besser. Sascha Holz sorgte zunächst für den Anschlusstreffer, ehe er auf erneute Vorarbeit von Andrej Naumann auch den Ausgleich besorgte.

Nicht einmal zwei Minuten später startete Tim Richter ein sehenswertes Solo: Sein Zuspiel verwertete Jeric Agosta dann zum 5:4, was zeitgleich auch den Endstand bedeutete. Denn Füssen hielt dem anschließenden Sturmlauf der Gastgeber bis zum Ende stand und nahm die Punkte mit nach Hause. «Ich bin stolz auf die Mannschaft, nach einer 2:0-Führung und einem 2:4-Rückstand wieder zurückzukommen», lobte Trainer Georg Holzmann sein Team am Ende des Tages.

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