Eishockey
Ein Sieg zur rechten Zeit

Mit einem Sieg aus zwei Spielen gegen die Starbulls aus Rosenheim haben die Junioren des EV Füssen die Chance auf den Klassenerhalt in der Deutschen Nachwuchsliga gewahrt: In der höchsten deutschen Spielklasse setzten sich die jungen Leoparden beim Tabellenzweiten mit 5:4 durch und setzten damit im Kampf um den Verbleib in der Liga ein Ausrufezeichen zur rechten Zeit. Da auch Garmisch als Konkurrent um den Klassenerhalt eines seiner zwei Spiele gewann, bleibt es damit beim Abstand von vier Punkten zum rettenden Ufer für den Tabellenletzten aus Füssen. Im zweiten Spiel gegen Rosenheim, diesmal auf eigenem Eis, ging Füssen mit 5:8 erwartungsgemäß baden. Am Wochenende nun kommt es zu zwei direkten Duellen mit Garmisch.

Beim Sieg in Rosenheim liefen die jungen Leoparden einem Rückstand hinterher: 3:1 führten die favorisierten Hausherren gegen Füssen, das in diesem Spiel einige seiner Spieler aus der Oberliga aufbot. Im zweiten Abschnitt zeigte der Tabellenletzte seinen Charakter - und drehte die Partie. Zwei Treffer von Daniel Schmölz und einer von Veit Holzmann brachten Füssen 4:3 in Front. Ihren Vorsprung verteidigten die Leoparden bis zum Ende: Joseph Lewis besorgte sogar noch das 5:3 vor, das Rosenheim aber kurz darauf mit dem 4:5 beantwortete. Trauriger Höhepunkt dieser Partie war die Verletzung von Simon Sezemsky: Er brach sich nach einem Stockschlag eines Gegenspielers den Arm. Kurios: Statt des Gegners erhielt der Verletzte eine zweiminütige Strafe.

Neben Sezemsky fehlten den Leoparden im Heimspiel zusätzlich zwei Spieler, die für das Auswärtsspiel der ersten Mannschaft in Selb abgestellt wurden. So konnte der EV Füssen an die Leistung in der Partie in Rosenheim nicht anknüpfen: Alle drei Abschnitte gingen an diesem Tag verloren (2:3, 3:4, 0:1). Zwar versuchte die Mannschaft zum Schluss alles, nahm sogar ihren Torwart vom Eis, doch Rosenheim traf dann zum alles entscheidenden 8:5 ins leere Tor der Gastgeber. Ausschlaggebend für den Erfolg Rosenheims war ein Doppelschlag in der 35. und 36. Minute und die vielen Strafzeiten der jungen Leoparden. Auf die warten am Wochenende zwei entscheidende Spiele: Das Team ist zweimal beim SC Riessersee zu Gast.

Bei lediglich noch sechs ausstehenden Spielen darf sich das Team von Trainer Werner Schneider gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt keinen Ausrutscher erlauben. Bei einem Spiel weniger hat Füssen derzeit vier Punkte Rückstand auf Garmisch. Landshut hat ebenfalls vier Punkte Vorsprung vor den Leoparden - bei der gleichen Anzahl an absolvierten Spielen.

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