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Der EV Füssen überzeugt über weite Strecken in Rosenheim, kann beim 2:5 aber nicht punkten

Eishockey (Symbolbild).
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  • hochgeladen von David Yeow

Erneut wurde eine gute Auswärtsleistung des EVF nicht mit Punkten belohnt. Beim Tabellenzweiten Rosenheim unterlag man am Ende zu hoch mit 2:5 (1:2, 1:1, 0:2). Nach zwei insgesamt ausgeglichenen Abschnitten fiel die Entscheidung wieder im Schlussdrittel. Bemerkenswert war, dass das Füssener Powerplay diesmal nicht zum Tragen kam, da die Gastgeber in dem umkämpften Spiel über 50 Minuten lang keine Strafzeit bekamen und insgesamt nur einmal auf das Sünderbänkchen mussten.

Rosenheim führte nach dem ersten Drittel knapp mit 2:1. Allerdings war der EVF bis zur 17. Minute in Front, da der erste Schuss von Marc Besl nach 57 Sekunden bereits zum 0:1 im Winkel einschlug. Hier brachte ein Foul die Starbulls erstmals in Überzahl, der bestens bediente Simon Heidenreich konnte zum 1:1 einschießen. Füssen wirkte danach unsortiert und brachte die Scheibe nur eine Minute später nach einem Schuss nicht aus der Gefahrenzone. Maximilian Vollmayer bedankte sich mit dem Abstauber zum 2:1. Vor den beiden Gegentoren spielte der EVF eigentlich recht souverän, auch wenn man beim einzigen Powerplay im gesamten Spiel nicht in die Aufstellung kam und der Gegner dreimal aussichtsreich am starken Maximilian Meier scheiterte.

Im Mitteldrittel war zunächst Füssen klar am Drücker, hatte ein halbes Dutzend guter Chancen, darunter einen Pfostentreffer von Sill. Die logische Folge war in der 29. Minute der längst fällige Ausgleich durch Nikita Naumann nach schönem Velebny-Pass. Doch die zweite Hälfte dieses Abschnitts verlief unglücklich für die Füssener. Eine Strafe wegen zu vielen Feldspielern war der Anfang, danach Rosenheim sogar in doppelter Überzahl, aber auch dank des stark haltenden Maxi Meier wurde diese Situation überstanden. Dann scheiterte Payeur bei einem Konter knapp, ehe Rosenheim durch einen abgefälschten Schuss von der blauen Linie durch Kolb wieder in Führung ging. Dieses Glück fehlte den Schwarz-Gelben bei ihren Offensiv-Aktionen. Payeur hatte gleich zweimal den Ausgleich auf dem Schläger, auf der anderen Seite packte Meier eine Glanzparade aus. In Unterzahl hatte der EVF die große Chance bei einem Break, allerdings wurde das klare Foul an Payeur nicht geahndet. Danach hatten auch noch Wiedemann und Besl mit einem Mann weniger eine starke Szene, gegenüber war Meier gegen Baindl zur Stelle. Die Führung für Rosenheim war nach diesem starken Füssener Abschnitt eher glücklich.

Im Schlussdrittel hielt Füssen zunächst weiter gut mit, überstand eine Unterzahl wieder mit viel Einsatz. Die Entscheidung fiel dann in der 47. Minute. Bei einem Break scheiterte Marc Besl frei vor dem Tor, auf der anderen Seite nutzte Rosenheim einen Konter durch Draxinger zum 4:2. Eine Schlussoffensive nahm sich der EVF selbst, weil man durch zwei Strafen vier Minuten lang in Unterzahl ran musste und danach offensiv nicht mehr groß in Erscheinung treten konnte. Ein Schuss ins leere Tor bedeutete in der Schlussminute durch Daxlberger das 5:2, wobei das Ergebnis zu hoch, der Sieg aber auf Grund des letzten Abschnitts verdient ist.

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