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Der EV Füssen schlägt Tabellenführer Peiting mit 4:3 ndash und der Trainer wird zum größten Fan

'Ich bin heute der größte Fan meiner Mannschaft.' Mit den Worten resümierte Trainer Georg Holzmann am Freitagabend das Spiel seines EV Füssen. Der ehemalige Nationalspieler war vom Auftritt der noch immer stark dezimierten Leoparden gegen Peiting schlichtweg begeistert. Mit 4:3 (0:1, 2:0, 2:2) hatte sein Team zuvor den Tabellenführer der Oberliga bezwungen.

Einziger Wermutstropfen: Den erst zweiten Erfolg des EV Füssen im siebten Duell mit dem Nachbarn aus Peiting sahen nur 700 Zuschauer - diese brauchten ihr Kommen aber nicht zu bereuen.

Trotz zahlreicher Ausfälle bot der EV Füssen spielerisch und kämpferisch eine starke Leistung. Schon im ersten Drittel boten die Schwarzgelben dem Tabellenführer der Oberliga die Stirn. Sie gingen dessen Tempo mit – und hatten ihrerseits Chancen zu einem Torerfolg. Zudem hatte Füssen in Torwart André Irrgang einen sicheren Rückhalt.

Doch auch er war in der elften Minute machtlos, als zunächst drei Angreifer der Gäste zwei Verteidiger des EV Füssen ausspielten und Florian Simon anschließend zum 1:0 vollendete. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.

Im zweiten Abschnitt kam Füssen immer besser zurecht – und erspielte sich nun Vorteile. Auch in Unterzahl hielten sich die Hausherren schadlos. In der 27. Minute fiel dann der völlig verdiente Ausgleich. Auf Zuspiel von Yannik Baier glückte Stürmer Daniel Schmölz das 1:1. Nach diesem Treffer schienen die Gäste ein wenig gelähmt. Denn gut vier Minuten später gingen die Gastgeber erstmals in Führung:

Tauno Zobel erzielte beim 2:1 seinen ersten Treffer in der Oberliga. Wie schon beim Ausgleich kam der Pass von Yannik Baier. Am Ende des Drittels hatte Füssen dann doppelte Überzahl, die ins Schlussdrittel hinüberreichte.

Als der Spitzenreiter dann wieder mit vier Spielern auf dem Eis stand, glückte ihm aus dem Nichts das 2:2: Anton Saal brachte Peiting zurück. Doch Füssen zeigte in dieser wichtigen Phase großen Kampfgeist – und markierte noch in Überzahl, wieder durch Daniel Schmölz, zur erneuten Führung.

Die Partie nahm nun richtig Fahrt auf: Füssen meist im Vorwärtsgang, Peiting mit gefährlichen Kontern. Als Kapitän Eric Nadeau in der 44. Minute Ruslan Bezshchasnyi bediente, ließ dieser sich nicht zweimal bitten: Der gebürtige Ukrainer schloss zum 4:2 für die Gastgeber ab.

Doch der EC Peiting meldete sich gleich zurück: Josef Kottmair erzielte nur eine Minute danach den Anschlusstreffer. Die letzte Viertelstunde war ein offener Schlagabtausch: Der EV Füssen wehrte sich auch mit einem Mann weniger, der EC Peiting versuchte immer wieder, die Abwehr des Gastgebers zu durchdringen. Allerdings war Füssens Torhüter André Irrgang im Fall der Fälle immer zur Stelle.

Am Ende nahm Gästetrainer Alexej Sulak seinen Torwart vom Eis und ersetzte ihn durch einen weiteren Feldspieler – doch Füssen ließ nichts mehr anbrennen.

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