Eishockey
Das EV Füssen: Deutliches 5:0 gegen Schlusslicht Höchstadt

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Eine nicht nur vom Ergebnis her recht deutliche Angelegenheit war das Heimspiel des EVF gegen die Gäste aus Höchstadt. Beim 5:0 (2:0, 3:0, 0:0) bogen die Schwarz-Gelben bereits in der ersten Spielminute auf die Siegerstraße ein, nahmen im zweiten Abschnitt noch mehr Tempo auf, und brachten im letzten die wichtigen drei Punkte dann kontrolliert über die Ziellinie. Damit glückte nicht nur die Revanche für die 1:2-Niederlage im Hinspiel, sondern im Füssener Lager durfte man sich auch besonders über den ersten Oberliga-Treffer von Marc Besl sowie über den ersten Oberliga-Shutout von Torhüter Benedikt Hötzinger freuen. Den gelungenen Eishockeyabend am Kobelhang rundete die Bekanntmachung der vorzeitigen Vertragsverlängerung mit Trainer Andreas Becherer ab.

Der EVF begann nach der deutlichen Niederlage in Rosenheim mit viel Tempo, und gespielt waren gerade einmal 48 Sekunden, als bei Marc Besl der Torknoten platzte und er zum 1:0 einschießen konnte. Füssen agierte danach weiter mit viel Druck und erhöhte keine zwei Minuten später durch einen schönen Schuss von Marius Klein in den Winkel auf 2:0. Die Alligators wurden immer wieder gehörig durcheinander gewirbelt, erst in der 9. Minute gab es den ersten Schuss auf das Tor von Benedikt Hötzinger. Danach waren die Gäste besser im Spiel und hatten auch einige Möglichkeiten, gerade bei einer Füssener Strafzeit. Auf der anderen Seite hätte bei mehreren guten Gelegenheiten aber auch der dritte EVF-Treffer fallen können.

Im zweiten Drittel legte Füssen nochmals einen Zahn zu, diesmal dauerte es sogar nur 39 Sekunden, ehe Dejan Vogl aus kurzer Distanz zum 3:0 einschob. Höchstadt konnte sich nicht mehr befreien, der EVF hatte durch Simon, Krötz und Eichberger große Chancen, das schön heraus gespielte 4:0 durch Samuel Payeur war die logische Folge des großen Drucks. Klein scheiterte danach nochmals aussichtsreich, ehe man zwei Unterzahlspiele zu überstehen hatte. Hier erwies sich Benedikt Hötzinger als starker Rückhalt, er blieb auch bei einem Alleingang von Petrak Sieger. Als sich dann eine gut einminütige doppelte Überzahlsituation ergab, traf Lubos Velebny in gewohnter Manier zum 5:0.

Der letzte Abschnitt war dann deutlich ärmer an Ereignissen. Der EVF war weiter spielbestimmend, musste aber nicht mehr alles nach vorne werfen, Höchstadt versuchte mit einer härteren Spielweise dagegen zu halten. Die große Chance zur Ergebniskosmetik vergab in der 50. Minute Neugebauer, danach hatten Martin Guth und Marc Besl mit Pfostentreffern Pech. Der Sieg war auch in dieser Höhe vollauf verdient.

Trainer Martin Sekera (Höchstadt): „Füssen hat heute von der ersten bis zur letzten Minute super gespielt, sehr schnell, Druck gemacht und die Partie kontrolliert. Wir hatten Probleme, die Scheibe raus zu bekommen. Die letzten Wochen haben wir immer kleine Schritte nach vorne gemacht, das war heute leider wieder einer nach hinten. Wir müssen jetzt weiter arbeiten, uns auf das nächste Spiel vorbereiten und wieder in die Spur kommen.“

Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Nach dem Spiel in Rosenheim waren wir heute auch auf Wiedergutmachung aus, ich denke das ist gut gelungen. Wir haben von Anfang an gebissen, bei allem Druck aber auch Konter vermieden. Die Chancenverwertung war gut, wobei es mich vor allem für Marc Besl freut, der sich für seine harte Arbeit endlich belohnt hat. Das gilt auch für Benedikt Hötzinger, der sich den Shutout mit seiner Leistung redlich verdient hat.“

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