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Auch gegen Peißenberg geht der EV Füssen leer aus

Bitteres Wochenende für den EV Füssen. Nach dem 1:2 am Freitag in Geretsried gab es auch gegen den TSV Peißenberg eine knappe 2:3-Niederlage (1:0, 1:1, 0:2), die zudem auch noch recht unglücklich zustande kam.

Dem Doppelvergleich mit dem TEV Miesbach am nächsten Wochenende kommt nun fast schon eine vorentscheidende Bedeutung im Kampf um einen Playoff-Platz zu.

Vor stattlicher Kulisse mussten beide Teams auf ihren jeweiligen Topscorer verzichten. Die Gäste traten in erwarteter Manier auf, und setzten auf viel Körper- und Schlägereinsatz. Die Strafzeiten gingen indes erst einmal hauptsächlich auf das Konto der Füssener. Nicht immer nachvollziehbare Hinausstellungen brachten das Heimteam im ersten Abschnitt fünfmal in Unterzahl. Es überstand aber sämtliche Situationen, und konnte durch Thomas Böck zur Hälfte des Drittels sogar mit 1:0 in Führung gehen.

Ein eigenes Powerplay nutzte Veit Holzmann zu Beginn des zweiten Abschnitts zum 2:0, nur eine gute Minute später gelang den Gästen aber durch einen verdeckten Fernschuss der Anschlusstreffer. Beide Mannschaften spielten mit viel Leidenschaft und Einsatz, wobei der TSV in diesen zweiten zwanzig Minuten offensiv fast nicht in Erscheinung trat. Simon in der 29. sowie Schmid und Bühler in der 35. Minute hatten große Chancen die Führung auszubauen, auch Newhook scheiterte knapp. Die größte Möglichkeit kam aber kurz vor Ende des Drittels, als Peißenberg im Aufbau die Scheibe vertändelte, und plötzlich drei Füssener Spieler vor dem Gästegehäuse auftauchten, diese Situation aber denkbar schlecht lösten.

Mit dem knappen Vorsprung ging es in den letzten Abschnitt, und hier hatte eine Reihe des EVF einen ganz schwachen Wechsel. Gleich mehrmals brannte es vor dem Kasten von Andi Jorde, und der in der Luft liegende Ausgleich fiel dann auch fast schon wie angekündigt. Die Schwarz-Gelben brauchten etwas, um diesen überraschenden Ausgleich zu verdauen, konnten dann aber wieder Druck aufbauen, und hatten durch Oppenberger und Böck zwei gute und durch Simon sogar zwei sehr gute Chancen zur erneuten Führung. Doch genau in die Drangphase setzten die Gäste einen Konter, und der Stürmer überraschte den EVF mit einem Schlenzer zum 2:3. Diesem Rückstand liefen die Füssener nun bis zum Ende hinterher, doch obwohl noch gute Möglichkeiten heraussprangen, hatte Peißenberg in der Endphase mehr Luft und verteidigte geschickt und auf einen starken Torhüter gestützt den knappen Vorsprung bis zum Ende. (MiL)

Trainer Josef Staltmayr (Peißenberg): 'Wir sind schwer ins Spiel gekommen, haben nicht alle Zweikämpfe konsequent bestritten, da kam Füssen manchmal zu stark auf. Am Ende haben wir dann besser gespielt. Wir hatten heute auch das nötige Glück, haben aber auch einen sehr starken Torhüter drin, das muss man auch sagen. Vom Tempo, Kampf und auch vom Spielerischen her haben die Zuschauer sicherlich ein sehr gutes Spiel gesehen.

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