Eisstockschießen
Am Ende fehlt nicht viel

Ausgerechnet auf der Zielgeraden ist den Damen des EC Schwangau im wahrsten Sinne des Wortes die Luft ausgegangen: Obwohl die Chancen auf den Klassenerhalt in der Bundesliga im Eisstockschießen bis kurz vor dem Ende nicht so schlecht standen, muss die Mannschaft den bitteren Gang in die darunterliegende Regionalliga antreten. Vier Spiele waren in der Rückrunde am Wochenende in Waldkirchen noch zu spielen, als die Frauen aus Schwangau ihr Schicksal mit zwei Niederlagen in Folge besiegelten. «Eigentlich absolut unnötig», resümiert Karolin Beer, mit 46 Jahren die älteste Spielerin im Team.

Es war nicht das Wochenende der Damen aus Schwangau: Mit Beer und Michaela Waldmann waren zwei der fünf Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen: Eine Erkältung verhinderte, dass beide Schützinnen ihr Potenzial abrufen konnten. «Irgendwie lief alles nicht so, wie wir es uns vorgestellt hatten», sagt Beer. Ob sie der Abstieg kalt erwischt habe? Nicht unbedingt. «Wer in der Abstiegsrunde steht, muss auch damit rechnen.»

Schadlos haben sich dagegen Füssen Frauen gehalten: Auch sie waren in der Abstiegsrunde gelandet - hatten mit den sechs Abstiegsplätzen jedoch wenig zu tun. «Wir sind natürlich erleichtert», verrät Iris Lachenmayer, die mit Roswitha Böck, Petra Kinzelmann, Gertraud Winkler und Brigitte Vogel am Ende Platz 18 belegte. Schließlich wisse man nie, was in der Abstiegsrunde bei dem neuen Modus alles passiert.

«Wenn man im falschen Moment Schwäche zeigt, ist man ganz schnell weg», sagt sie.

Genau das aber ist den Nachbarinnen passiert. Doch Karolin Beer, Michaela Waldmann, Manuela Heim sowie Nicole und Melanie Beer lassen sich nicht entmutigen: «Dann steigen wir nächstes Jahr wieder auf», gibt Karolin Beer vor. Der ESG Füssen ist das ganz recht: «Schade, dass eine so sympathische Mannschaft abgestiegen ist, wir freuen uns, wenn sie bald wieder dabei sind.» (map)

 

Knapp war es am Ende für die Mannschaft des EC Schwangau: Die Damen landeten auf Platz 20 - und steigen damit in die Regionalliga ab. Dabei hätte Platz 19 schon für den Klassenerhalt gereicht. Foto: Archiv

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