Grenztunnel Füssen
Zollkontrolle: 700 Liter selbstgebrannter Alkohol, ungekühltes Fleisch und Asthmasprays

Die Beamten führten am Grenztunnel Füssen Kontrollen durch. Dabei fanden sie unter anderem 520 Liter alkoholische Erzeugnisse, 8.200 Stück Zigaretten, 400 Gramm Tabak und 20 kg Kaffee.
  • Die Beamten führten am Grenztunnel Füssen Kontrollen durch. Dabei fanden sie unter anderem 520 Liter alkoholische Erzeugnisse, 8.200 Stück Zigaretten, 400 Gramm Tabak und 20 kg Kaffee.
  • Foto: Hauptzollamt Augsburg
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) Kempten, die zum Hauptzollamt Augsburg gehören, haben auf der A7 bei Füssen in den vergangenen Tagen mehrere Male zahlreiche nicht angemeldete Waren gefunden: Darunter 700 Liter selbstgebrannten Schnaps, Kaffee, Zigaretten, Goldschmuck und Asthmasprays. Aber auch ungekühlte Milch- und Fleischprodukte, so das Hauptzollamt Augsburg in einer Pressemitteilung. Demnach entstand ein Steuerschaden von rund 6.200 Euro.

Fall 1: 520 Liter Selbstgebranntes 

Am 8. Juni 2020 kontrollierten die Beamten gegen 00:45 Uhr einen Kleintransporter mit britischer Zulassung am Grenztunnel Füssen. Die Ladung bestand aus einer Vielzahl an Postpaketen. Unter anderem darin versteckt: Rund 520 Liter selbstgebrannten Alkohol, 8.200 Zigaretten, 400 Gramm Tabak und 20 kg Kaffee. Die Erzeugnisse waren teilweise in Kleidung oder Alufolie eingewickelt. Der griechische Fahrer hatte keine Zollpapiere bei sich. Die Beamten stellten deshalb die Waren sicher. Gegen den Fahrer wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. 

Fall 2: Fahrrad und Tablett geladen 

Am 9. und 10.Juni 2020 kontrollierten die Beamten der KEV Kempten und der Bundespolizei ebenfalls am Grenztunnel Füssen einen in Großbritannien zugelassenen Kleintransporter. Die zwei albanischen Fahrer hatten knapp 96 Liter selbstgebrannten Alkohol, 6,2 kg Kaffee sowie Goldschmuck, ein Fahrrad und ein Tablett an Bord. Die Pakete waren in Griechenland und Albanien geladen worden und waren für private Empfänger gedacht. Es wurden Steuern in Höhe von rund 780 Euro erhoben, heißt es weiter in der Pressemitteilung. 

Fall 3: Ungekühltes Fleisch gelagert 

Im dritten Fall konnte der Fahrer ebenfalls keine Zollpapiere vorlegen. Er hatte 98 Liter selbstgebrannten Alkohol, 6,6 kg Kaffee,1 kg Tabak, 18 Asthmasprays sowie 16 kg Fleisch und 72 kg Milchprodukte geladen. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. 

Der Fahrer musste eine Einfuhrabgabe und die Gebühr für die Vernichtung der Fleisch - und Milchprodukte entrichten. Das Fleisch und die Milcherzeugnisse hatte er nämlich ohne Kühlung transportiert. Außerdem hielt das Zollamt eine Sicherheit für die zu erwartende Strafe ein. Die Beamten mussten einen Teil der Ware sicherstellen. Der Mann durfte seine Fahrt anschließend fortsetzen.

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