Landschaftsschutzgebiet
"Verstöße nehmen deutlich zu": Polizei entdeckt Falschparker und Wildcamper im Ostallgäu

Ein Schild wie hier am Hopfensee auf ein Landschaftsschutzgebiet hin, in dem das Parken verboten ist. Doch längst nicht alle halten sich daran. (Archivbild)
  • Ein Schild wie hier am Hopfensee auf ein Landschaftsschutzgebiet hin, in dem das Parken verboten ist. Doch längst nicht alle halten sich daran. (Archivbild)
  • Foto: picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Die Polizei im Ostallgäu hat mehrere Verstöße gegen Camper und Falschparker in Landschaftsschutzgebieten geahndet. Nach eigenen Angaben konnte die Polizei unter anderem mehrere Fahrzeuge im Bereich der Einlassstelle Seeweg im trockengelegten Forggensee feststellen.

Auf dem Forggensee übernachtet

Die Betroffenen verstießen dabei unter anderen gegen das Bayerische Naturschutzgesetz, weil sie den Forggensee verbotenerweise mit ihren Fahrzeugen befuhren und einen Gasgrill nutzten. Unter den Kontrollierten befand sich auch eine Gruppe von sechs Personen, die dort gemeinsam von Dienstag auf Mittwoch übernachteten. Weil sie verschiedenen Hausständen angehörten, erwartet die Betroffenen jetzt auch eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz. 

Weitere Falschparker im Landschaftsschutzgebiet

Die Polizei entdeckte außerdem in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mehrere Fahrzeuge, die ebenfalls verbotenerweise in Landschaftsschutzgebieten an den Seen im Bereich Füssen parkten. "Insgesamt nimmt die Anzahl solcher Verstöße deutlich zu", so das Fazit der Polizei. 

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