Bundespolizei
Schleusungsverdacht am Grenztunnel Füssen

Die Bundespolizei hat am Samstag (8. April) auf der A7 bei Füssen einen Pakistaner festgenommen. Er wird beschuldigt, drei Personen eingeschleust zu haben. Offenbar wollte sich der Mann einen Zuverdienst sichern.

In der Nacht zu Sonntag stoppten Bundespolizisten in der Kontrollstelle am Grenztunnel bei Füssen ein Auto mit deutschen Kennzeichen. Am Steuer des Wagens saß ein 33-jähriger pakistanischer Staatsangehöriger. Im Gegensatz zu ihm konnten sich seine drei Mitfahrer nicht ausweisen.

Bei den zwei Männern und einer Frau handelt es sich eigenen Angaben zufolge um Afghanen. Der Fahrzeugführer gestand ein, dass er für die Tour von Italien in die Bundesrepublik etwa 200 Euro pro Person kassieren sollte.

Das in Aussicht gestellte Geld habe ihn zu dieser Fahrt veranlasst. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der mutmaßliche Schleuser, der einen festen Wohnsitz in Hessen hat, zwar seine Reise fortsetzen, muss aber mit einem Strafverfahren rechnen.

Anstatt sich mit der Schleusung etwas zu verdienen, musste er rund 500 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens zahlen. Den afghanischen Staatsangehörigen im Alter von 23, 25 und 32 Jahren wurden die Einreisen verweigert, da sie nachvollziehbar kein Interesse an Schutz und Asyl in Deutschland hatten.

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