Wetter
Schadensbilanz der Polizei: Unwetter im Allgäu verlaufen glimpflich

Das teils heftige Unwetter des gestrigen Abends / der gestrigen Nacht war für zahlreiche umgestürzte Bäume, umherfliegende Verkehrszeichen und andere Gegenstände verantwortlich.

Teils lösten sich aufgrund des enorm starken Windes Markisen an den Häusern. Ingesamt rückte die Polizei im Schutzbereich zu über 50 Einsätzen aus, bei welchen Bäume und/oder Äste bzw. sonstige Gegenstände den Straßenverkehr behinderten und in manchen Fällen auch gefährdeten. Auf vielen Straßen standen Fahrspuren aufgrund des teils starken Regenfalles zeitweilig unter Wasser. Hier und dort führte der Starkregen dazu, dass Gullydeckel 'gelupft' wurden und Wasserfontänen ausströmten.

Insgesamt verlief das Unwetter dahingehend glimpflich, dass in allen der Polizei bekannt gewordenen Einsätzen lediglich Sachschaden entstand und keine Personen zu Schaden kamen.

Landkreis Ostallgäu

Im Schutzbereich der Polizeiinspektion Kaufbeuren verursachte das heftige Gewitter in der vergangenen Nacht keine nennenswerten Schäden. Die Feuerwehren der Gemeinden Pforzen und Germaringen mussten bei zwei Einsätzen größere Äste / Bauteile von der Fahrbahn entfernen.

Landkreis Lindau

Am Dienstagabend führte das Unwetter zu mehreren Einsätzen der Polizei Lindenberg und der Feuerwehr. In einem Lindenberger Drogeriemarkt wurde vermutlich durch den starken Wind ein Einbruchalarm ausgelöst. Zusammen mit einem Berechtigten wurden die Räumlichkeiten durch die Polizei durchsucht, letztendlich handelte es sich lediglich um einen Fehlalarm.

In der Lindenberger Staufner Straße wehte der Sturm ein Verkehrszeichen um, die Streife stellte es wieder auf. In Röthenbach, Weiler und im Rohrach wurden teilweise massive Bäume entwurzelt und lagen auf der Straße. Die alarmierten Feuerwehren konnten die Verkehrshindernisse jedoch schnell beseitigen, sodass es zu keinerlei Sach- bzw. Personenschäden kam.

Landkreis Oberallgäu

Aufgrund eines schweren Unwetters am Abend des 06.08.2013 mit starken Stürmen wurde der Betrieb der Hochgratbahn bei Steibis aus Sicherheitsgründen vorübergehend eingestellt, wobei zunächst nach Auskunft des Betriebsleiters 3 Personen gegen 20.00 Uhr in zwei Kabinen ausharren mussten, bis sie zu Tal fahren konnten. Danach wurde der Betrieb bis gegen 21.30 Uhr komplett eingestellt, was für ca. 300 Teilnehmer eines Berggottesdienstes auf dem Hochgrat bedeutete, dass sie zunächst in der Bergstation verbleiben mussten. Erst gegen 22.45 Uhr konnten die letzten Gäste mit der Bahn ins Tal gefahren werden.

Laut Auskunft des Betriebsleiters bestand zu keiner Zeit für irgendjemand eine konkrete Gefahr, der Totalstromausfall im Bereich Oberstaufen von 20.30 bis ca. 21.00 Uhr verursachte allerdings zusätzliche Probleme bei allen Verbrauchern, polizeiliche Einsätze mussten deswegen jedoch nicht verzeichnet werden.

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