Fahndungserfolg
Haftbefehl, Drogen, kein Führerschein: Kemptener Bundespolizei überführt Straftäter (28) durch Heimtierausweis

Bundespolizei-Kontrolle (Symbolbild)
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  • Foto: Bundespolizei
  • hochgeladen von Holger Mock

Aufgeflogen durch einen EU-Heimtierausweis: Die Bundespolizei hat am Mittwoch einen 28-jährigen Schweizer verhaftet, der wegen Betrugs per Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Limburg a.d. Lahn gesucht wurde. Der Mann muss jetzt seine Freiheitsstrafe von zwei Jahren absitzen.

Mittwochnacht (15. Mai) hatte die Bundespolizei den Mann in einem Mietwagen mit Schweizer Kennzeichen am Grenztunnel Füssen kontrolliert. Er sagte, er habe seine Geldbörse mit den Ausweisen verloren, und gab falsche Personalien an. Die Bundespolizisten fanden jedoch den EU-Heimtierausweis des Chihuahuas, der ebenfalls mit im Auto war. Der Hund gehört eigentlich dem Bruder des Mannes. Die Daten im Heimtierausweis lieferten trotzdem dem Fahndungscomputer das entsprechende Futter, um auf die korrekten Daten und den Haftbefehl gegen den 28-Jährigen zu stoßen. Bei der Durchsuchung fanden die Bundespolizisten dann auch seinen Schweizer Reisepass.

Zudem hat ein Drogen-Schnelltest ergeben, dass er unter dem Einfluss von THC stand (Marihuana) und er keinen Führerschein hat. Die Bundespolizisten lieferten den Verhafteten in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein. Den Chihuahua übergaben die Beamten an die Beifahrerin (23) des 28-Jährigen, die ihre Fahrt fortsetzen konnte.

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