Zwei Irakische Migranten
Einreiseversuch nach Deutschland mit Konsequenzen bei Füssen

Bundespolizei greift irakische Migranten auf.
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  • Foto: Bundespolizei
  • hochgeladen von Eileen Schwaninger

Auf der BAB7 hat die Bundespolizei am Dienstagabend zwei in Griechenland registrierte Migranten an der Kontrollstelle am Grenztunnel Füssen aufgegriffen. Für einen Kurzaufenthalt hätten die zwei Iraker ohne Probleme nach Deutschland einreisen dürfen. Die Bundespolizisten hatten jedoch mehrere Rechtsverstöße erkannt, weshalb unter anderem das Auto der Fahrgemeinschaft stehen bleiben musste.

Gefälschter Führerschein

Die Kemptener Bundepolizei kontrollierte die zwei Iraker, die in einem in Deutschland zugelassenen Auto fuhren, am Grenztunnel Füssen. Der 31-jährige Fahrer konnte sich mit seinem gültigen griechischen Flüchtlingsdokumenten ausweisen und einem irakischen internationalen Führerschein, bei dem es sich aber um eine Fälschung handelte.

Der 29-jährige Beifahrer hatte ebenfalls gültige griechische Papiere und wollte nach Kiel um dort seine Frau und seinen fünf Kinder zu besuchen. Der Mann wurde 2018 in Griechenland als Schutzberechtigter registriert. Im März 2020 hat der 29-Jährige in Deutschland einen Asylantrag gestellt. Oktober 2020 hatte der 29-Jährige die Ausländerbehörde dann um die Einstellung seines Verfahrens und Herausgabe seiner griechischen Dokumente gebeten, um wieder nach Griechenland zurückreisen zu können. Das Asylverfahren ist noch nicht abgeschlossen, daher wurde sein Wiedereinreiseversuch nicht erlaubt. Der Mann wurde an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet.

Mehrere Anzeigen

Der 31-jährige Fahrer bekam eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und Beihilfe zur versuchten unerlaubten Einreise. Durch die vorliegenden Rechtsverstöße wurde auch sein Einreiseversuch nicht erlaubt. Eine direkte Überstellung nach Griechenlang ist derzeit nicht möglich, weshalb die Polizisten den Iraker nach Zahlung von 100 Euro Sicherheitsleistung nach Österreich zurück wiesen.

Das Auto und die Zulassungsbescheinigung wurden von den Beamten sichergestellt und der Halter des Autos informiert. Der Fahrzeughalter muss sich nun wegen des Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

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