Grenzkontrolle
Bundespolizei weist Afghanische Sportlerinnen am Grenzübergang Füssen zurück

Grenzkontrolle durch die Bundespolizei (Symbolbild)
  • Grenzkontrolle durch die Bundespolizei (Symbolbild)
  • Foto: Bundespolizei
  • hochgeladen von Holger Mock

Am Donnerstag (28. November) hat die Bundespolizei zwei afghanischen Sportlerinnen die Einreise nach Deutschland verweigert, die zuvor versucht hatten, mit einem Landsmann unerlaubt über die BAB 7 nach Deutschland einzureisen.

Ein junger Afghane fuhr mit seinem in Deutschland zugelassenen Pkw zur Einreisekontrolle am Grenztunnel Füssen vor. Dabei konnte sich der Fahrzeuglenker, der in Frankfurt am Main lebt und arbeitet, lediglich mit seinen abgelaufenen deutschen Dokumenten ausweisen. Seine beiden afghanischen Begleiterinnen hatten zwar ihre gültigen Reisepässe dabei, jedoch verfügten sie nur über slowenische Visa, welche nicht für die Einreise nach Deutschland gültig waren.

Im Laufe der Ermittlungen fanden die Bundespolizisten heraus, dass die jungen Frauen aktuell in Österreich zum Training sind. Die Frauen, die ohne Gepäck, Geldkarten und Barmittel reisten, gaben an, mit ihrem Abholer lediglich einen kurzen Ausflug nach Frankfurt geplant zu haben. Diesen hätte eine der beiden zuvor im Internet kennengelernt. Die Verdächtigen widersprachen sich jedoch erheblich in ihren Aussagen.

Durch das zuständige Ausländeramt wurde bestätigt, dass die Dokumente des Mannes verlängert werden und ein entsprechender Antrag bereits vorliegt. Die Bundespolizisten zeigten den Afghanen aufgrund des versuchten Einschleusens von Ausländern an und entließen ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß. Die Beamten übergaben die beiden Mitfahrerinnen, die eine Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise erhielten, am Nachmittag an die österreichischen Kollegen der Polizeiinspektion Reutte. Von dort konnte ein Betreuer die Sportlerinnen wieder abholen.

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