Müllstadtkinder
Zwischen Angst und Hoffnung

Von ihrer Reise nach Ägypten sind Günther Claeys und die anderen Mitglieder des sozial engagierten Allgäuer Vereins «Müllstadtkinder Kairo» stark beeindruckt. Nach der Revolution herrsche hier Aufbruchstimmung. Laut Günther Claey haben die Menschen dort viel Hoffnung, aber auch Ängste, wie es weiter geht.

<%img scl_width='720' scl_height='540' id='566741'%>«Fördern Mädchen und Buben»

In Füssen hat Corinna Schwarzer, Leiterin des Kindergartens «Sternschnuppe», auf das «Müllstadtkinder-Projekt» in Kairo schon vor längerer Zeit aufmerksam gemacht. Es schien damals so, als würden die in Armut lebenden Ägypter ihre Situation weiter ertragen. Doch entwickelte sich alles anders, die Bevölkerung stürzte das Mubarak-Regime. «Wenn in diesem arabischen Land mehr Freiheit und mehr Gerechtigkeit erreicht werden kann, geht es vor allem auch den Kindern viel besser als zuvor. Wir hören nicht damit auf, Mädchen und Buben zu fördern», sagt Günther Claeys, der als Religionslehrer arbeitet.

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Eine Helfer-Gruppe aus dem Allgäu war nicht nur einmal vor Ort. «Beim Projekt «Backsteinhaus statt Blechbaracke» waren nur 600 Euro notwendig, um etwas zu bewegen», freut sich Corinna Schwarzer.

Müllsack als Matratze

Wie Familien in der Nähe von Kairo nächtigen müssten, sei unhygienisch und menschenunwürdig. «Häufig dient ein Müllsack als Matratze.» Ein Karton ersetze hier oft die Bettlaken. Wer helfen wolle, könne zum Beispiel eine Patenschaft übernehmen oder sich am Projekt «Ein Wasserauto für die Müllstadt» beteiligen. Es ist geplant, ein eigenes Tankfahrzeug, dessen Betrieb eine Kirchengemeinde übernehmen soll, soll für die Müllstadt anzuschaffen. Laut Claeys schaffe dies mindestens zwei Arbeitsplätze und Unabhängigkeit.

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Daneben sollen aber auch die laufenden Projekte des Vereins «Müllstadtkinder» weiter bestehen: Dazu gehören die Unterstützung von Bildung, medizinische Versorgung, Patenschaften für Kinder oder auch von Familien.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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