Bruder-georg-oktav
Zu seinem 250. Todestag wird für den Pfrontener Ortsheiligen Bruder Georg eine neue Figur geweiht

Für die Pfrontener ist er ihr 'Ortsheiliger', auch wenn der seit mehr als 230 Jahren laufende Seligsprechungsprozess für Bruder Georg noch nicht abgeschlossen ist. Vor 160 Jahren hat er den offiziellen Titel 'ehrwürdig' erhalten, da sein Leben als vorbildmäßig beurteilt wird.

In diesem Jahr haben die Pfrontener einen besonderen Anlass, den 1696 als Andreas Erhart in Kreuzegg geborenen römischen Kapuziner-Mönch Fra Giorgio ab Sonntag, 30. September, mit einer Oktav zu feiern: Am Sonntag, 7. Oktober, jährt sich sein Todestag zum 250. Mal.

Aus diesem Anlass kehrt Generalvikar Harald Heinrich aus Augsburg in seine frühere Pfarrei St. Nikolaus nach Pfronten zurück, um beim Festgottesdienst am 7. Oktober, ab 10 Uhr die Predigt zu halten. Dabei werden auch die neue Bruder-Georg-Figur und das traditionelle 'Georgs-Brot' geweiht.

Bereits in der Woche davor treffen sich die Gläubigen von Dienstag bis Freitag, 2. bis 5. Oktober, täglich um 19 Uhr im Gedenken an Bruder Georg in Kreuzegg.

Einer Heiligen Messe in der Bruder-Georg-Kapelle an dessen Geburtshaus am Dienstag folgt am Mittwoch eine Andacht an gleicher Stelle. Am Donnerstag führt nach einer Messe in der Kapelle in Kreuzegg eine Prozession zur Bruder-Georg-Kapelle. Dort wird am Freitag ein Rosenkranz gebetet.

Bruder Georg war 1718 als Bäckergeselle nach Rom gewandert, wo er 1724 in den Kapuzinerorden eintrat. Nach jahrzehntelangem Einsatz für Arme, Kranke und Bedürftige starb er im Jahr 1762 knapp 66-jährig.

Nachdem sie 160 Jahre lang in der Ordenskirche in Frascati geruht hatten, wurden seine Gebeine 1922 in die Kapuzinerkirche St. Anton in Kempten überführt.

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