St. Walburga
Weißensee feiert am Sonntag mit dem Bischof zum Abschluss der Renovierungen

Der Augsburger Bischof Dr. Konrad Zdarsa stattet erstmals dem Dekanat Füssen einen Besuch ab: Er wird am Sonntag zum Abschluss der Renovierungsarbeiten der Pfarrkirche St. Walburga in Weißensee erwartet. «Sein Kommen ist auch eine Würdigung des großen Einsatzes der Pfarrgemeinde», sagt Stadtpfarrer Frank Deuring. Nur durch deren Engagement und Spendenbereitschaft war das 350000 Euro kostende Projekt zu stemmen. «Wir in Weißensee halten alle zusammen. Hier geht es um unsere Kirche als Mittelpunkt im Dorf», erklärt Kirchenpfleger Gebhard Bilger.

In den vergangenen Tagen haben sich die Handwerker auf der Empore ins Zeug gelegt und wurden im Kirchen- und Altarraum die letzten der 14 restaurierten Kreuzweg-Tafeln wieder aufgehängt. Das Team aus der Restaurierungswerkstatt von Andreas Goetzke hat mit Kirchenmalerin Alice Stempfle «wirklich glänzende Arbeit geleistet», freut sich Bilger. «Die von Balthasar Riepp 1750 geschaffenen Tafeln wurden Jahrhunderte später übermalt», sagt Goetzke: «Uns ist es gelungen, die Darstellungen wieder harmonisch so zu gestalten, wie sie der Künstler stilistisch angelegt hatte.» Bilger ergänzt: «Auf dem Dachboden gab es viel Arbeit für unsere fleißigen Helfer. Auch die Elektrik haben wir selbst installiert.»

1500 Arbeitsstunden geleistet

Am Sonntag wird sich der Bischof davon überzeugen können, dass im Herzen von Weißensee das Gotteshaus im neuen Glanz erstrahlen kann. Der Dank dafür gilt fleißigen Händen und der Spendenbereitschaft in der Pfarrgemeinde. Auf die weit mehr als 1500 ehrenamtlich erbrachten Arbeitsstunden für die Kirche darf die Gemeinde stolz sein. Besuchern wird bestimmt durch den Kopf gehen, dass die Planungen für die umfassende Dach- und Innenrenovierung der Pfarrkirche im Jahr 2007 begonnen hatten. Auch der Kirchenpfleger kann sich gut daran erinnern. «Anfänglich sollte hauptsächlich die Raumschale neu gestrichen werden, aber die Renovierung weitete sich danach aus», sagt Bilger. Unter anderem mussten «Dachbalken stabilisiert werden. Auch an der Orgel waren nach 55 Jahren Reparaturen notwendig».

Selbst wenn der Pfarrgemeinde-Einsatz vorbildlich ist, werden Partner gebraucht, die finanzielle Hilfe leisten. «Mit den Zuschüssen aus der Diözese Augsburg, insbesondere auch der Stadt Füssen und der Viermetz-Stiftung sowie weiteren Zuschussgebern wird das zu stemmen sein», sagt Bilger «Wir haben für unsere Verhältnisse eine großzügige Gabe gemacht», sagt auch Bürgermeister Paul Iacob, der sich auf den Besuch freut, zumal Füssen zu den Augsburger Bischöfen enge geschichtliche Bezüge habe.

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