Vorsätze
Von Drachen, Metropolen und Berg-Mulis

Zum Jahreswechsel sind sie wieder gefragt: gute Pläne und Vorsätze. Weil nicht jeder gleich selbst darauf kommt, was er sich vornehmen könnte - oder sollte -, hilft die Allgäuer Zeitung wieder mal ein wenig nach. Hier unsere nicht ganz ernst gemeinten Vorsätze für:

Füssens kunstsinniger Bürgermeister, der vom Landesausstellungsvirus infiziert ist, will die Kleinstadt zur weltweit beachteten Kultur-Metropole machen. Er plant den Bau eines imposanten Veranstaltungszentrums, das in Partnerschaft mit dem Metropolitan Museum New York publikumsträchtige Dauerausstellungen an den Lech lotsen soll. Hinweise auf die maue Finanzlage Füssens lässt er nicht gelten: «Ludwig II. hatte auch kein Geld - und trotzdem hat er Neuschwanstein gebaut.»

Beppo Zeislmeier und Bernd Singer: Die Bürgermeister der Gemeinden Pfronten und Halblech wollen nach dem negativen Ausgang der Bürgerentscheide enger zusammenarbeiten. Der Alpine Coaster wird am Breitenberg realisiert - der «Feneberg»-Markt am Buchenberg.

Jan Schubert und Bernd Mayer: Pfrontens Tourismuschef sowie der Vorsitzende des Rechtlerverbands wollen im Vorfeld der neuen Auflage der Trans Germany gemeinsam eine Erklärung unterzeichnen. Darin verpflichten sich beide, für eine bessere Streckenführung des Mountainbikerennens zu sorgen. «Sollten wir scheitern, fahren wir mit dem Dreirad nebenher und entschuldigen uns bei jedem Teilnehmer persönlich», versprechen sie.

l Reinhold Sontheimer, Rathauschef von Schwangau, hat für das 2011 zu eröffnende Wittelsbacher-Museum einen zusätzlichen Schauraum angeregt. Thema: die eigentlichen Regenten Bayerns - Schwangauer Bürgermeister einst und heute.

l Franz Erhart, Nesselwanger Bürgermeister und ehemaliger Geschäftsführer der Alpspitzbahn, will die Angebote auf dem Nesselwanger Hausberg auch weiter strikt naturverträglich ausbauen. So ist jetzt statt der «Zip-Line» eine Tarzan-Liane geplant und statt der Hängebrücke ein Muli-Verleihservice.

Thomas Pihusch, Gemeindechef in Roßhaupten, setzt voll auf Drachen. Nachdem der Drachenbote bereits eingeführt ist, sollen 2011 Drachenboote den Forggensee befahren. Im Gegensatz zur motorisierten Forggenseeschifffahrt handelt es sich um Dschunken aus China. Erste Gespräche mit dortigen Bootsbauern haben über Leader plus und das Auerbergland bereits stattgefunden.

l Alfons Stapf, Bürgermeister von Eisenberg, will sich auch künftig nicht von Funkkritikern beirren lassen. Seine Überzeugung: «Eisenberg hat eine strahlende Zukunft verdient!»

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