Tourismus im Allgäu
Special Tourismus im Allgäu SPECIAL

Grenzüberschreitendes Modellvorhaben
Von den Alpen bis zur Donau: Radfahrerlebnis auf dem Lech-Radweg wird optimiert

Symbolbild Fahrradfahren.
  • Symbolbild Fahrradfahren.
  • Foto: David Yeow
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Fahrradfahren vom Oberlauf in Tirol bis zur Mündung in die Donau soll in Zukunft auf dem Lech-Radweg möglich sein. Dieses Radfahrerlebnis wird durch eine enge Verzahnung der Anliegerregionen dank der Förderung INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020 in den nächsten drei Jahren optimiert. Eine einheitliche, naturnahe Route mit einer leicht erkennbaren Beschilderung sowie einer radfahrgerechten Infrastruktur soll entstehen. 

Laut der Allgäu GmbH gehören dazu neben Ruhestationen entlang der 256 Kilometer langen Strecke spezialisierte Gastgeber und barrierefreie Abschnitte. Neu ist bei diesem Projekt die Entwicklung eines digitalen Reiseassistenten, der sowohl alle etablierten Sprachassistenten wie etwa Alexa als auch WLAN-Hotspots entlang der Strecke beinhalten soll. 

Finanzierung

480.000 Euro stehen für das Projekt „Lech-Radweg – grenzüberschreitendes Modellvorhaben für E-Mobilität und Digitalisierung im Tourismus“ zur Verfügung. 75 Prozent, damit 360.000 Euro, werden aus INTERREG Projekt Österreich-Bayern 2014-2020 gefördert, 120.000 Euro bringen die Projektteilnehmer ein.

Neue Markierungszeichen

Die Allgäu GmbH wird gemeinsam mit dem Projektpartner Tourismusverband Lechtal die kommenden drei Jahre an der Optimierung der Radroute Lech-Radweg arbeiten. Die konkrete Festlegung der Route auf den bereits vorhandenen Radwegenetz und ein Qualitätscheck des Radweges einschließlich der Infrastruktur entlang der Strecke gehören unter anderem dazu. Mithilfe eines neuen Markierungszeichens wird den Radlern den Weg entlang des Lechs gezeigt. Bis 2021 sollen neben der Print-Radkarte und Bewegtbildern auch Audio-Touren für Sehbehinderte erstellt werden.

Digitaler Reiseassistent 

Neu ist die Entwicklung eines digitalen Reiseassistenten: Dort laufen alle Daten zusammen, von der Route über Gastronomie, Gastgeber und Veranstaltungen, so dass jederzeit aktuelle Daten abgerufen werden können – das sprachgesteuert und in gängige Sprachassistenten wie Alexa oder Siri integriert. „Mit der Entwicklung des digitalen Reiseassistenten machen wir die Reiseplanung wesentlich komfortabler denn je: Gerade bei einem grenzüberschreitenden Fernradweg ist es wichtig, stets aktuelle Daten über Befahrbarkeit, Öffnungszeiten der Gastronomie oder freie Betten zu erhalten“, erklärt Anke Hainzinger, Projektmanagerin Lech-Radweg bei der Allgäu GmbH. Der Lechradweg soll das touristische Angebot von Tirol durchs Allgäu und Schwaben hindurch stärken.

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