Flucht
Vom Böhmerwald nach Hohenschwangau – Anna Straubinger erzählt ihre Vertreibungsgeschichte

Eine Milchkanne ist das Einzige, was Anna Straubinger, ihre Mutter und die drei Geschwister aus dem Böhmer Wald mit nach Deutschland brachten, als sie 1946 aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Die Mutter hatte die Kanne mit aufgerollten Pfannkuchen gefüllt, als ihnen eines Tages ein Soldat mitteilte, dass sie am nächsten Tag abgeholt werden.

'Wir wussten ja nicht, wie lange wir unterwegs sind und wo es hin geht', erinnert sich Straubinger, die damals fünf Jahre alt war. Die Reise in die Ungewissheit führte die kleine Familie – der Vater war vermisst und eine Schwester bereits gestorben – nach Furth im Wald.

Von dort ging es nach Augsburg und danach nach Hohenschwangau. Da es viele solcher Geschichten gebe und die Erinnerung an zahlreichen vertriebene Egerländer, Sudetendeutsche, Schlesier und Böhmerwäldler nicht verblassen dürfe, hat Straubinger aus gesammelten Fotos einen Film gemacht, den sie am Sonntag, 8. März, im Schlossbrauhaus in Schwangau (ab 14.30 Uhr) zeigt.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 05.03.2015.

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