Vorsätze 2012
Unsere Vorschläge dafür, wer im neuen Jahr was wollen sollte

Zum Jahreswechsel sind sie wieder gefragt: gute Pläne und Vorsätze. Weil nicht jeder gleich selbst darauf kommt, was er sich vornehmen könnte – oder sollte –, hilft die Allgäuer Zeitung wieder mal ein wenig nach. Hier unsere nicht ganz ernst gemeinten Vorsätze für:

  • Füssen Tourismus und Marketing: Die Organisation will das Angebot für Gäste vervollständigen. Zum Skibus in die Tiroler Berge sollen ein Badebus zur Alpentherme Ehrenberg, ein Kurhausbus ins Veranstaltungszentrum Breitenwang sowie ein Skaterbus zum Funpark beim Reuttener Jugendzentrum kommen. Dazu gibt es eine Broschüre, warum es sich im Allgäu besser schläft als im Tirol
  • Die Hopferauer: Sie wollen im neuen Jahr die Auenhalle fluten. Zum einen erhoffen sie sich davon mehr Besuch von Füssenern, denen ihr Hallenbad abgeht. Zum anderen brennt die Halle dann nicht mehr so schnell. Der Musikverein probt schon eifrig Händels Wassermusik.
  • Die Pfrontener Parteien: Sie wollen sich in diesem Jahr ganz viel Mühe geben, einen würdigen Nachfolger für Bürgermeister Beppo Zeislmeier zu finden. Leider hat Pfarrer Bernd Leumann schon abgelehnt: Er hat höhere Aufgaben
  • Den Lechbrucker Bürgermeister: Nach den leidvollen Erfahrungen mit der 'ewigen Baustelle' Rathaus will Helmut Angl ein Beschleunigungsprogramm für kommunale Bauvorhaben realisieren. Das Pilotprojekt: die Sanierung eines Buswartehäuschens. Sie soll nach den neuen Vorgaben nicht länger als zwei Jahre dauern
  • Die Eisenberger: Bürgermeister Alfons Stapf will keine Carports mehr sehen. Mit ihnen gab es 2011 einfach zu viel Ärger. Deshalb stellt er im Gemeinderat den Antrag, künftig den Bau von Carports im Ort zu verbieten. Die Räte stellen sich einstimmig hinter den Rathauschef. Die Folge: Eisenberger bauen in Seeg, Hopferau und Füssen eifrig Carports. Es kommt zu einem wahren Wildwuchs. Das Landratsamt beschließt, ab 2013 Carports im südlichen Ostallgäu zu verbieten.
  • Die Seeger: Sie wollen alles tun, damit der Fernseh-'Bus voller Bräute' nicht nur in ihren Ort kommt, sondern auch viele der flotten Bienen hier kleben bleiben. Als Honigdorf hat man dafür schließlich die besten Voraussetzungen
  • Die Eishockeyclubs im Ostallgäu: Sie wollen im neuen Jahr mit einer eigenen Liga und damit ständigen Derbys die Besucherzahlen steigern. Der ESV Kaufbeuren und der EV Füssen tragen die Meisterrunde aus, der ERC Lechbruck mit sich die Abstiegsrunde.
  • Den Füssener Bürgermeister: Auch ohne Unterstützung eines Stadtbaumeisters oder gar eines Wirtschaftsreferenten will Paul Iacob einen nachhaltigen Aufschwung für Füssen erreichen, der seinesgleichen sucht. Er plant mehrere kleinere Eingemeindungen. So hat er unter anderem das Gewerbegebiet in Rieden am Forggensee im Auge, die Fläche von Deckel Maho in Pfronten und den Firmensitz von Bihler in Halblech

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