Zusammenstoß
Unfall mit Schulbus: Zehn Kinder leicht verletzt

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Bei einem frontalen Zusammenstoß eines Pkw mit einem Schulbus sind gestern am frühen Morgen auf der B309 bei Pfronten im Ostallgäu zehn Kinder leicht sowie der Unfallverursacher schwer verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei geriet der Lenker des Fahrzeugs bei dichtem Schneetreiben und glatter Fahrbahn um kurz vor 8 Uhr in den Gegenverkehr - und fuhr frontal gegen den aus Richtung Nesselwang kommenden Schulbus.

Der junge Fahrer des Pkw wurde dabei in seinem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden, ehe er mit dem Hubschrauber in die Klinik nach Kempten gebracht wurde. Die insgesamt 33 Kinder der Mittelschule Pfronten kamen zum Großteil mit dem Schrecken davon, doch zehn Schüler wurden nach einer ersten Untersuchung durch das Rote Kreuz vor Ort zu einer weitergehenden Behandlung ins Krankenhaus in Pfronten gebracht.

«Die Ärzte haben aber zum Glück schnell Entwarnung geben können», bestätigte Schulleiter Robert Hackenberg eine Anfrage bei der Schule. Seit Bekanntwerden des Unfalls seien gestern Morgen die Telefondrähte der Einrichtung heiß gelaufen: Besorgte Eltern erkundigten sich nach ihren Kindern. Knapp über 60 Schüler kommen jeden Morgen in zwei Bussen aus Nesselwang, erklärt Hackenberg die vielen Anrufer.

Bis zum späten Vormittag habe alles wieder seinen normalen Gang genommen. Nur zwei der im Krankenhaus untersuchten Kinder habe man nach ihrer Rückkehr zur Schule wieder nach Hause geschickt. «Die Aufregung und der Schock waren bei den beiden Schülern dann doch zu groß», sagte Hackenberg. Die unverletzt gebliebenen Kinder wurden mit einem Ersatzbus in die Schule gefahren und dort mit einer Tasse heißen Kakao empfangen, bevor sie den Unterricht aufnahmen.

Weniger glimpflich ist der Unfall dagegen für den Fahrer ausgegangen, der von Pfronten in Richtung Nesselwang - vermutlich auf dem Weg zur Arbeit - unterwegs war. Wie die Polizei mitteilte, geriet der junge Fahrer des Wagens nach ersten Erkenntnissen aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in den Gegenverkehr. Er wurde nach dem Zusammenprall vom Bus knapp hundert Meter mitgeschleift und in seinem Wagen eingeklemmt.

Erst die Feuerwehr konnte den Mann aus seinem Auto befreien.

Schwerst verletzt wurde er nach Kempten geflogen, wo er auf der Intensivstation versorgt wird. Lebensgefahr bestehe bei dem 31-Jährigen aber nicht mehr, hieß es gestern Mittag. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von 30000 Euro. Die Straße zwischen Pfronten-Weißbach und Nesselwang musste für gut zwei Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.

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