Gartentage
Über 500 Kräuter im Bärengarten in Eisenberg-Zell

Am kommenden Wochenende, 23. und 24. Juni, dreht sich in Zell alles um einen Gartenpark und all die nützlichen Gewächse und Heilpflanzen, die darin sprießen. Im Burghotel Bären werden seit Jahren Kräuter aus dem eigenen Garten zur Verfeinerung der Speisen verwendet. Doch seit etwa fünf Jahren befasst sich Hausherr Schorsch Kössel intensiv mit Heil- und Gewürzkräutern. Diesbezüglich hat er am Hotel nach ganzheitlichen Überlegungen einen Kräutergarten angelegt und immer wieder vergrößert.

Küchenmeister und Gärtner aus Leidenschaft Schorsch Kössel hat sich enormes gärtnerisches Wissen angeeignet und sagt von sich, dass er so langsam die Zusammenhänge im Garten versteht – nämlich die Bedürfnisse der Pflanzen mit den Elementen in Einklang zu bringen und somit gesundes Wachstum zu fördern.

Sein großes Wissen und die Anwendung von Kräutern beim Kochen vermittelt er seit mehreren Jahren in wöchentlichen Führungen allen Interessierten. Da Kössel seinen Kräutergarten nun ein weiteres Mal großzügig erweitert hat – inzwischen gedeihen hier über 500 Kräuter – soll dieser bei einem zweitägigen Fest feierlich der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Am Samstag, 23. Juni, kann der neu gestaltete Bärengarten ganztags besichtigt werden und natürlich gibt es immer reichliche Verköstigung.

Außerdem wird um 20 Uhr das neue Kräuterbuch von Georg Kössel, 'Bärlars Kräuterführer' der Öffentlichkeit vorgestellt. Höhepunkt am Samstagabend wird das Ballonglühen mit Verlosung von Ballonfahrten mit Bavaria Ballon aus Seeg.

Am Sonntag soll bei einer feierlichen Feldmesse mit dem Kirchenchor Zell der Garten geweiht und anschließend eine stattliche Figur der 'Hildegard von Bingen' gesegnet werden. Anschließend ist Frühschoppenkonzert mit der Musikkapelle Eisenberg.

Währenddessen sind Kräuterführungen, Live-Kochen mit Kräutern und großes Kinderprogramm mit Rittern angesagt. Livebands spielen auf und vielerlei Vorführungen können bewundert werden. Gartenaussteller sind an beiden Tagen vor Ort, die zum Teil ihr handwerkliches Können zur Schau stellen, wie zum Beispiel der Bau einer Kräuterschnecke.

Am Abend wird zum Abschluss ein Johannisfeuer entzündet und bei günstigem Wetter lange gefeiert.

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