Gemeinderat
Trinkwasserversorgung: Lösung für Rieden zeichnet sich ab

In der Diskussion um eine sichere und gesunde Trinkwasserversorgung für die Gemeinde Rieden zeichnet sich eine Lösung ab: Das mit hohen Nitratwerten belastete Trinkwasser aus dem Gemeindebrunnen bei Beckstetten, das momentan nur mit einer Sondergenehmigung weiter gefördert werden darf, soll 2012 Geschichte sein.

Noch liegt zum künftigen Wasserlieferanten - drei stehen zur Wahl - zwar keine Entscheidung vor, Favorit scheint das Wasserwerk Kaufbeuren zu sein. Der Baubeginn für die neue Versorgung von außerhalb sollte << spätestens im kommenden Frühjahr >> sein, länger will Bürgermeister Ludwig Landwehr (und ein Großteil des Gemeinderates) die Bürger nicht warten lassen.

Auch nach den jüngsten Berechnungen, die eine kürzere Zuleitung zum Netz der Gennach-Hühnerbach-Gruppe beinhalten, bleibt Planer Rudolf Bildstein vom Kemptener Ingenieurbüro für Wasser- und Abwassertechnik (IWA) bei seiner Empfehlung, das Trinkwasser künftig zusammen mit Pforzen über eine Zuleitung aus Neugablonz vom Wasserwerk Kaufbeuren zu beziehen.

Da sich die veranschlagten Baukosten der beiden Möglichkeiten in etwa die Waage halten (rund 600000 Euro), liegt die Entscheidung beim Gemeinderat. Die Stadtwerke Bad Wörishofen (mit einer Zuleitung über Schlingen) spielen in den jüngsten Überlegungen kaum mehr eine Rolle.

Wer den Zuschlag erhält, soll bei einer Gemeinderatssitzung im August entschieden werden. Vorausgesetzt, es kommen mehr Gemeinderäte als dieses Mal: Auch weil nur sieben der zwölf Ratsmitglieder teilnahmen, legte Bürgermeister Landwehr großen Wert auf die Feststellung, dass die Wahl der künftigen Wasserversorgung << von einer breiten Basis >> im Gemeinderat mitgetragen wird.

Offen ist derzeit noch, ob und wie das alte Riedener Trinkwasser zur Versorgung mit genutzt werden kann. Möglich, aber technisch aufwendig und teuer wäre eine Beimischung zum nitratärmeren Wasser der neuen Zulieferer, so Planer Bildstein.

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