Schultheater
Tränen bei der Premiere

Fast noch mehr Applaus als das engagierte Ensemble der Theatergruppe des Gymnasiums Hohenschwangau erntete Jürgen Schulz. Während 22 junge Laienschauspieler plus zwei Techniker die Premiere ihres Stückes «Wie es uns gefällt» feierten, zelebrierte Schulz seinen Abschied: den Abschied als Leiter der Hobbymimengruppe nämlich, bei der er fast 19 Jahre lang Regie geführt hat und ihr «Motor und das Herz» gewesen sei, wie Direktor Peter Däxle betonte.

<%img scl_width='720' scl_height='540' id='566769'%>Kein Wunder, setzte Schulz mit diesem letzten Stück doch einen dicken Schlusspunkt hinter die gemeinsame Ära. Der Vorstellung gab er eine starke persönliche Note, indem er am Ende noch einen Epilog sprach. Im Rahmen der zwei Aufführungen von «Wie es uns gefällt» nahmen mit Schulz auch einige Mitglieder der Theatergruppe aus der Mittel- und Oberstufe Abschied von der Schulbühne in der Turnhalle.

Die Akteure machten schon während der Aufführung ihrer Eigenproduktion «Stück über uns», die an Shakespeares «Wie es euch gefällt» angelehnt ist, deutlich, dass es ihnen gut gefällt, auf der Bühne zu stehen. Vor über 200 Zuschauern zeigten sie, was sie von Herbst an erarbeitet hatten.

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Begleitet von Alexander Schiefele am Akkordeon stellten die 15 bis 20 Jahre alten Mimen so zu Beginn auf der Bühne dar, wie sie sich zuerst zusammenfinden mussten, um das Stück einzustudieren.

Zwischen den Szenen voller «Irrungen und Liebesleid», wie Schulz erklärte, unterstrichen die Darsteller immer wieder plakativ mit Schildern, worum es anschließend ging. So präsentierten sie dem Publikum unter den Titeln «Man lernt sich kennen», «Körper (und) Sprache», «Hilfe, einer fehlt immer» und «Große Bedenken», dass auch Spielen harte Arbeit sein kann.

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Frei nach Shakespeare mimten «Männer Frauen, die Männer spielen, die Frauen spielen» so gut, dass sie Jubelschreie sowie langen Beifall ernteten. Ein bisschen mehr bekam am Ende Jürgen Schulz, nachdem er gekonnt erläutert hatte: «Ein gutes Stück wird durch einen guten Epilog noch besser.»

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