Kultur
Theaterprojekte in Füssen

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Das Kulturamt der Stadt Füssen veranstaltet am Dienstag, 15., und Mittwoch, 16. März, ein schulübergreifendes Theaterprojekt mit dem Landestheater Schwaben im Festspielhaus Füssen.

Am Dienstag, 15. März, ab 9 Uhr wird für die weiterführenden Schulen die Tragikomödie 'Der Besuch der alten Dame' von Friedrich Dürrenmatt im Festspielhaus aufgeführt. Ein theaterpädagogisches Angebot des Landestheaters Schwaben wird an den Schulen begleitend durchgeführt. Für Interessierte, die zusammen mit den Schulklassen diese Vormittagsvorstellung gerne besuchen möchten, gibt es die Möglichkeit, am Einlass vor der Vorstellung ab 8.30 Uhr, Karten zu erwerben (freie Platzwahl).

Dürrenmatts "Der Besuch der alten Dame"

Nach über vierzig Jahren kehrt die Millionärin Claire Zachanassian in das heruntergekommene Kleinstadtnest Güllen zurück. Mit sich führt sie einen Sarg. Er ist für ihren früheren Geliebten bestimmt. Claire hat noch eine alte Rechnung zu begleichen. Rache will kalt genossen sein. Genau darauf versteht sich die alte Dame. Gemeinsam mit ihrer Jugendliebe sucht sie die Orte früherer Vertrautheit auf. Dabei mischen sich Sentimentalität, Berechnung und Quällust. Ein Katz- und Mausspiel mit bösen Folgen. Denn Claire hat einen hohen Preis ausgesetzt auf den Kopf jenes Mannes, mit dem sie so rühr- wie trübseligen Erinnerungen nachhängt. Eine Milliarde soll die Stadt erhalten, wenn Alfred Ill tot zu ihren Füßen liegt. Er hat ihr Leben ruiniert, sie übel verleumdet, sie letztlich ins Bordell getrieben.

Und die wohlanständigen Bürger der kleinen Stadt haben keinen Finger gerührt, um ihr zu helfen. Nun wird sie es allen zeigen. Sie wird sie in einen Spiegel gucken lassen, der ihnen ihr wahres Gesicht offenbart, ein monströses Antlitz hinter der Fassade von Ehre, Anstand und Mitgefühl. Ein Bild, das sie nie vergessen werden.

Friedrich Reinhold Dürrenmatt (1921-1990) ist einer der bekanntesten Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler. 'Der Besuch der alten Dame' ist 1956 uraufgeführt worden.

"Till und die Tiere im Langschläferwald"

Am Mittwoch, 16. März, ab 10 Uhr, wird für die ganz jungen Theaterbesucher aus den Kindergärten, Förder- und Grundschulen das Stück 'Till und die Tiere vom Langschläferwald' von Walter Weyers und Peter Kesten gespielt. Restkarten können im Festspielhaus vor der Vorstellung am Einlass ab 9.30 Uhr erworben werden. Hierfür gibt es jedoch nur noch wenige freie Plätze.

Der kleine Till hat sich im Wald verirrt. Erst als es dunkel geworden ist und er das Gesicht des Mondes im Wasser eines Teichs erblickt, erhält er einen Hinweis, wie er aus dem Labyrinth der Bäume wieder herausfinden könnte.

Dazu muss er aber zunächst einige Waldbewohner kennen lernen und sich mit deren Nöten auseinandersetzen. Eichhorn, Uhu, Baumhöhlenfrosch und Wildschwein haben es sich nämlich mit dem launischen und ungehobelten Waldgeist verscherzt, der ihnen schon länger allerlei böse Streiche spielt.

Doch nun hat er auch noch die Zeit verhext! Immer wieder überfällt die Waldbewohner eine furchtbare Müdigkeit, so dass sie viel zu oft und lange schlafen und kaum dazu kommen, auf die Suche nach Nahrung zu gehen. Wenn das so weiter geht, werden sie am Ende noch alle verhungern. Was tun gegen einen Geist, der zugleich überall und nirgends ist und der sich nur selten zeigt? Zunächst herrscht Ratlosigkeit. Doch dann entdecken die Freunde, dass ihr Widersacher eine erstaunliche Schwäche hat. Er kann oft nicht einschlafen, selbst wenn er bis hundert zählt.

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