Kneippverein
Streit um künstliche Insel im Hopfensee bei Füssen ist jetzt bereinigt und erledigt

Vermutlich ganz im Sinne des Wasserheilkundlers Sebastian Kneipp haben sich bei der Jahresversammlung des Kneippvereins Füssen am Ende auch wieder alle Wogen geglättet. Sowohl die stellvertretende Vorsitzende Carola Schweiger als auch Füssens Tourismusdirektor Stefan Fredlmeier gestanden offen ein, sich bezüglich der geplanten Kneipp-Insel im Hopfensee missverstanden zu haben.

Hatte sich der Kneippverein bei der Initiative aus Hopfen zuerst übergangen gefühlt, ist die Angelegenheit nun nach den Worten Schweigers "bereinigt und erledigt". Fredlmeier räumte ein: "Es war sicher etwas unglücklich, dass der Kneippverein nicht in die ursprünglichen Absichten in Hopfen mit eingebunden worden war."

So klang der offizielle Teil der Jahresversammlung harmonisch aus, so dass die rund 30 Versammlungsteilnehmer einem Vortrag von Dr. Martin Schweiger mit dem Titel 'Gesundheit beginnt im Kopf' entspannt lauschen konnten. Vorher hatte Carola Schweiger deutlich gemacht, dass 'das Thema Kneipp heutzutage aktueller denn je' sei. Die fünf Kneipp’schen Säulen 'Wasser', 'heimische Kräuter', 'Psychische Balance', 'Bewegung' und 'gesunde Ernährung' stünden schon lange für die Philosophie, gesund alt zu werden – lange bevor Begriffe wie 'Life-Balance', 'Mental Coaching' oder 'Nordic Walking' die Runde gemacht hätten.

Die Kneipp’sche Lehre ist laut Schweiger eine 'Prävention im besten Sinne des Wortes', gerade 'in unserer von Beschleunigung geprägten Zeit'. Zudem unterstrich die stellvertretende Vorsitzende, dass das vergangene 'Vereinsjahr gut und problemlos' verlaufen sei, was auch Kassiererin Marlene Kahle bestätigte: Sie beschrieb die finanzielle Situation des Vereins als 'sehr gesund'.

Kurort feiert 75. Geburtstag

'Einen Grund zum Feiern' gibt es für den 1929 gegründeten Kneippverein im kommenden Jahr, wenn die Stadt Füssen ihr 75. Jubiläum als 'Kneipp-Kurort' begehen könne, fügte Schweiger an. Aber schon davor wolle sich der Verein stärker darum bemühen, 'junge Leute für das Thema Kneipp zu gewinnen'.

Daher begrüßte sie einen Vorschlag von Füssens Zweiter Bürgermeisterin Uschi Lax, die dafür plädierte, 'das Thema Kneipp in Kindertagesstätten' hineinzubringen. (ale)

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