Absturz 2
Speicherchip soll Absturzursache am Kienberg klären helfen

Die Wrackteile des abgestürzten Segelflugzeugs am Kienberg bei Pfronten (Ostallgäu) sind gestern Nachmittag geborgen worden. Ein Hubschrauber der Firma Wucher aus Österreich – sie ist auf solche Einsätze spezialisiert – brachte die Teile von der Unglücksstelle zu einer Kiesgrube an der Achtalstraße.

Von dort aus wurden sie mit einem Containertransporter in die Allgäu Kaserne nach Füssen gebracht. 'Hier geht es erstmal in der technischen Analyse darum, Fakten zur Unglücksursache zu sammeln', erklärte Hans Joachim Haag.

Der Sachverständige der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung will per Ausschlussverfahren herausfinden, wie es zu dem Unglück gekommen war. Er hofft, dass ein Speicherchip im Flugzeug, der den genauen Flugweg aufgezeichnet hat, beim Absturz nicht kaputt gegangen ist.

Behörde gibt Zwischenbericht in ein paar Wochen

Auch eine Wetteranalyse soll Aufschluss über den Unfall geben. Ersten Erkenntnissen zufolge soll zum Zeitpunkt des Unglücks ein kühler Ostwind geweht und es keinen Aufwind gegeben haben. Zudem sei das Klapptriebwerk des Fliegers nicht ausgefahren gewesen. Haag: 'Bei solchen Vorfällen spielen oft mehrere ungünstige Faktoren zusammen, die dann zum Absturz führen können.

' Einen ersten Zwischenbericht will die Bundesoberbehörde des Verkehrsministeriums 'in ein paar Wochen' auf ihren Internetseiten veröffentlichen.

Den Bericht gibt es dann unter der Rubrik 'Publikationen' unter

www.bfu-web.de

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