Baumkronenweg
Spätestens im September 2012 soll der Baumkronenweg stehen

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Der Baumkronenweg, den der Trägerverein des Walderlebniszentrums (WEZ) seit langem plant, kann nun angepackt werden: «Im Herbst sollen die Vorarbeiten beginnen, im Frühjahr nächsten Jahres gehts dann richtig los», sagt Vorsitzender Walter Ganseneder. Er hofft, dass die neue Attraktion in der Ziegelwies bis zu den Sommerferien 2012, spätestens aber im September fertiggestellt sein wird.

Die europaweite Ausschreibung für das Projekt, das maximal eine Million Euro kosten darf, und die Vergabe sind jetzt abgeschlossen. Welche Firma den Zuschlag erhalten hat, mag Ganseneder noch nicht verraten. Zunächst wolle man mit allen beteiligten Behörden das Vorhaben bis ins letzte Detail abklären.

Rund 450 Meter lang wird der Baumkronenweg, auf dem die Besucher in luftiger Höhe an den Baumwipfeln vorbei über den Auwald schlendern können. Er wird vom Walderlebniszentrum zum Parkplatz auf österreichischer Seite führen und größtenteils auf einer Schneise verlaufen, auf der jetzt Strommasten stehen. Die Stromleitung solle ins Erdreich verlegt werden: << Es wird an der Natur nichts kaputt gemacht.

>> Der Weg wird etwa 1,80 Meter breit sein und so gestaltet werden, dass ihn auch Rollstuhlfahrer teilweise nutzen können: << Zu 100 Prozent barrierefrei kriegen wir ihn aber nicht >>, sagt Ganseneder.

Spender gern gesehen

Eine Million Euro darf der Weg maximal kosten - nur dann kann ihn der Trägerverein dank EU-Mitteln und Zuschüssen (unter anderem vom Zweckverband Allgäuer Land und Landkreis Ostallgäu, von Bayerns Landwirtschafts- und Forstministerium, aber auch aus Österreich und vom Land Tirol) stemmen. Auch wenn es für ihn nach wie vor ein finanzieller Kraftakt sein wird. << Wir müssen schätzungsweise einen Kredit in Höhe von 200000 Euro aufnehmen >>, erklärt Ganseneder. Er hofft daher auf die eine oder andere Spende, um die Verschuldung begrenzen zu können.

Denn schließlich, so betont er: Man wolle mit dem Baumkronenweg nichts verdienen - << wir tun das für unsere Bürger und für die Gäste >>. Von Erwachsenen werde man nur einen kleinen Obolus für das Begehen verlangen, Kinder und Jugendliche dürfen den Weg kostenlos benutzen.

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