Konzert
Soweto Gospel Choir am Mittwoch, 19. November, im Festspielhaus in Füssen

Mit Liedern, die direkt ins Herz gehen, kommt der Soweto Gospel Choirs am Mittwoch, 19. November, 20 Uhr, ins Festspielhaus Füssen. Seit zehn Jahren tragen 30 der besten Sänger Südafrikas den Geist und die Tradition ihrer Heimat in die Welt hinaus.

Voll ansteckender Lebensfreude, mit ursprünglichen afrikanischen Rhythmen, einer unglaublichen Stimmgewalt und einem riesigen Song-Repertoire begeistert der Chor bei seinen energie- und emotionsgeladenen Konzerten. In seinen traditionell farbenprächtigen Gewändern bietet er zudem auch einen echten optischen Genuss.

Im Oktober 2002 wurde ein Traum des ehemaligen Chorleiters David Mulovhedzi wahr: Die besten Stimmen aus den zahlreichen Kirchenchören rund um Soweto zu einem Chor zusammenzuführen. Es entstand ein einzigartiger Mix aus traditionellem afrikanischem Gospel und modernen westlichen Spirituals. Der Durchbruch kam im Dezember 2003 mit dem Auftritt bei dem Benefizkonzert '46664', das unter der Schirmherrschaft von Nelson Mandela als Start einer Kampagne auf die Aids-Epidemie aufmerksam machte.

Es folgte eine Reise, die die Sängerinnen und Sänger von den Straßen der Townships zu den größten und renommiertesten Konzerthäusern der Welt, wie dem Opernhaus in Sydney, der Royal Festival Hall in London oder der Carnegie Hall in New York führte, in denen ihnen ein kontinuierlich wachsendes Publikum zujubelte. Bereits die erste CD 'Voices From Heaven' zog großes Interesse auf sich. Für ihr zweites Album 'Blessed' wurde der Soweto Gosple Choir 2006 mit dem Grammy ausgezeichnet, 2008 folgte der zweite Grammy für 'African Spirit'.

Dabei haben sich die Künstler ihre Bodenständigkeit bewahrt. Denn in ihrem Gepäck haben die Sänger nicht nur Musik, sondern auch eine Botschaft über die soziale Verantwortung. Sie sind Botschafter für Nelson Mandelas Aids-Stiftung und unterhalten auch 'Nkosi’s Haven', eine Einrichtung für Waisenkinder, deren Eltern an Aids gestorben sind. Auch wenn Gospelmusik als 'Erfindung' afrikanischer Sklaven in den USA des 18. Jahrhunderts gilt, so hat die musikalische und rhythmische Äußerung von Spiritualität ihre Wurzeln in uralten Stammestraditionen Afrikas. Später wurde Gospelmusik zu einem musikalischen Ausdruck der Anti-Apartheid-Bewegung in Südafrika.

Karten gibt es im Service-Center der Allgäuer Zeitung in Füssen, 08 31/2 06 55 55.

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