Advent
Seit 37 Jahren ist die Tiroler Weihnachts-Krippe in Pfronten ein Besuchermagnet

Wer in Pfronten am Haus des Gastes vorbeikommt, kann sich selbst Adventsfreude schenken und zum 'Krippeleluege' ins Haus gehen. Dort findet er beim Eingang gleich links neben dem 'Vaterunser auf Pfrontarisch' von Manfred Hartmann eine mit Gitterstäben gut gesicherte Krippe.

Ein näherer und gründlicher Blick dahinter lohnt sich. Hier, wo einst der Karzer der alten Rieder Schule untergebracht war, steht seit Jahren zur Weihnachtszeit ein Prachtexemplar von einer Tiroler Krippe.

Doch wie kam sie dorthin? Der Heimatverein Pfronten reiste in den 1970er Jahren etliche Male nach Tirol ins Obere Inntal in das Krippendorf Tarrenz im Bezirk Imst. Dabei entstanden freundschaftliche Kontakte von den Pfrontener Heimatfreunden zu den dortigen Krippenfreunden.

Im Jahre 1981 schließlich erhielt der Pfrontener Heimatverein eine vom Tarrenzer Paul Huber geschnitzte Krippe angeboten. Den Pfrontenern gefiel sie auf Anhieb – sie überlegten nicht lange und erwarben sie, zumal Paul Huber als Kapazität im Krippenbau gilt.

Das erstandene Krippenkunstwerk ist im orientalischen Stil gehalten und die Krippenfiguren sind farbig gefasst. unserer Zeitung

Was die Pfrontener Krippe mit Exponaten gemeinsam hat, die in Bozen ausgestellt sind, lesen Sie morgen in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 19.12.2017.

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