Gemeindepartnerschaft
Seeger Nachwuchsfußballer sammeln in Frankreich viele Eindrücke

Voller Eindrücke sind Nachwuchsfußballer aus Seeg von einem einwöchigen Besuch in der Partnergemeinde Saint-Laurent-sur-Sèvre zurückgekehrt. Nicht nur ins Wasser der Sèvre und des Atlantiks tauchten sie tief ein, sondern auch in die französische Kultur und Geschichte des westfranzösischen Départements Vendée, das immer wieder zum Schauplatz von Kriegen geworden war.

Und natürlich war auch das abschließende << Länderspiel >> gegen die Gastgeber ein reines Freundschaftsspiel, nachdem man noch ausgiebig auf französisch-bayerische Art gemeinsam feierte. Pech hatten drei Seeger, die zu Hause bleiben mussten, weil ein Fahrer erkrankt war und so nur zwei Kleinbusse mit jeweils neun Sitzen zur Verfügung standen.

Ein weiterer Seeger kam zusammen mit seinem Eltern aus dem elsässischen Mulhouse auf dem Fahrrad nach Saint-Laurent. Anstrengend war die Anreise aber auch für seine Kollegen, die erst nach 16 Stunden am Ziel ankamen, wo sie sich mit einem Bad in der Sèvre erfrischten, nachdem sie mit frisch Gegrilltem empfangen worden waren.

Mit Bier und Lederhosen

Da das erste geplante gemeinsame Training dem Regen zum Opfer fiel, verbrachten die Jugendlichen beider Partnergemeinden einen feuchtfröhlichen Tag im Schwimmbad. Am Abend brachten die Seeger mit Lederhosen, Bier, Wurstsalat und einem Schuhplattler Bayern nach Saint Laurent.

Es folgte ein Tag am Meer mit Fußball am Strand und Badevergnügen in durch den Wind angepeitschten hohen Wellen.

Am nächsten Tag folgte einem gemeinsamen Fußballtraining ein Besuch in einem Klettergarten. Über die Sprachbarrieren hinweg bewältigten die Jugendlichen gemeinsam alle Schwierigkeitsstufen erfolgreich. Am Abend lernten die Seeger bei einem französischen Abend nicht nur die für sie fremden Trachten der Einheimischen kennen, sondern auch die kulinarischen Genüsse ihrer Gastregion. Wo die edlen Tropfen herkommen, erfuhren sie am folgenden Tag beim Besuch bei einem Weinbauern, der ihnen Einblick in die Lagerräume sowie die Herstellung von Wein und Sekt bot. In einem Restaurant genossen sie besonders dessen spezielle Atmosphäre: Das Haus war in den Fels geschlagen.

Schwer beeindruckte die jungen Seeger am folgenden Tag ein Besuch im historischen Themenpark << Puy du Fou >>. Von einer tragischen Liebesgeschichte aus der Zeit der Musketiere über eine Greifvogelshow bis zu Gladiatorenkämpfen und den Wikingern reichten die Darbietungen. Am Abend brachten rund 900 Akteure, 40 Techniker und jede Menge Tiere den Besuchern das Leben und Leiden der Menschen in der Vendée nahe, die zuletzt während der beiden Weltkriege schwer gebeutelt wurden.

Wie ein richtiges Länderspiel mit Nationalhymnen und der Übergabe signierter Fußbälle als Geschenk begann das abschließende Fußballspiel, das die Seeger mit 4:2 zu ihren Gunsten entschieden. Die anschließende Feier vereinte aber wieder alle, ehe sich die Allgäuer nach langen Abschiedsszenen auf den Heimweg machten, der rund 13 Stunden dauerte.

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