Gemeinderat
Schwangaus Jugendbeauftragte präsentieren die Wunschliste Heranwachsender

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Was sie wollen, wissen Schwangaus Jugendliche genau. Vor kurzem haben sie sich mit den Jugendbeauftragten der Gemeinde, Carolin Klughammer und Klaus Röder, getroffen und ihre Wunschliste präsentiert. In der jüngsten Sitzung des Schwangauer Gemeinderats haben Röder und Klughammer nun das Gremium über ihre Ideen informiert.

Bescheiden seien die Wünsche, erklärte Röder: 'Die Jugend wünscht sich, dass man ein Netz an das Tor bei der Schule baut.' Und auch ein zweites Tor gegenüber wäre nicht schlecht, ergänzte Klughammer, wenngleich ihr durchaus bewusst sei, dass dann 'die Gefahr besteht, dass der Ball das Fenster trifft'. Genau das sei in der Vergangenheit häufig passiert, sagte Hauptamtsleiter Klaus Lang.

'Alle paar Wochen musste die Fensterfront repariert werden', weswegen das Tor letztendlich woanders hingestellt wurde. Zudem schlug Klughammer vor, dass man den Buben und Mädchen am Sportplatz gegenüber der Grundschule die Möglichkeit zum Bolzen einräumt.

Auch ein Fieselplatz in der Nähe der Schule stehe ganz oben auf der Wunschliste der Heranwachsenden. 'Man müsste wissen, wo er genau entstehen soll', sagte Lang. Problematisch sei wie immer das Thema Lärmschutz.

Die Gemeinderäte entschieden sich, dass sich die beiden Jugendbeauftragten in naher Zukunft mit den Jugendlichen treffen sollen, damit sie sich zusammen mit der Verwaltung vor Ort ein Bild machen können.

Dem weiteren Wunsch eines Grillplatzes zwischen Horn und Waltenhofen sowie eines Zeltplatzes standen Hauptamtsleiter Lang, aber auch einige Räte skeptisch gegenüber. Weder das Zelten noch offenes Feuer seien am Forggenseeufer zulässig, klärte Lang auf.

Polizeibeamter Timo Raschke (CSU) erinnerte zudem an zahlreiche frühere Einsätze: Seine Kollegen und er seien wegen Ruhestörung und Müllproblemen gerufen worden, 'das waren aber meist Auswärtige', so Raschke. Einen Vorschlag machte Klaus Lang: 'Wenn sie auf einer Privatfläche zelten, dann geht’s.'

Bald soll es einen Ortstermin von Jugendlichen, Jugendbeauftragten und Verwaltung geben. Dabei soll ausgelotet werden, welche Wünsche realisierbar sind.

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