Musikverein
Riedener Musiker hoffen auf Platz im künftigen Mehrzweckhaus am Dorfplatz

Nachwuchssorgen plagen den Musikverein Rieden nicht. Im Gegenteil: Zu den derzeit in Ausbildung befindlichen 23 jungen Musikern konnten beim Jugendwerbungsabend weitere zehn Mädchen und Buben für die Musik begeistert werden. 'Damit haben wir nicht nur unsere räumliche, sondern auch finanzielle Leistungsgrenze erreicht', so der im Amt bestätigte Vorsitzende Wolfgang Stöger bei der Jahresversammlung im Pfarrheim.

Erste Entwürfe vorgestellt

In seinem Jahresbericht erwähnte der Vorsitzende als Höhepunkt das Frühjahrskonzert, gefolgt von diversen Standkonzerten. Außerdem war das Jahr 'gespickt' mit Proben, 'Spielereien' zu den verschiedensten Anlässen sowie der Teilnahme mit dem Trachtenverein am Gautrachtenfest.

Nachdem der Proberaum bei mittlerweile 54 aktiven Musikern aus allen Nähten platzt, sei er froh, dass im geplanten Mehrzweckhaus am Dorfplatz die Möglichkeit bestehe, einen Proberaum zu integrieren, so Stöger weiter. Man habe sich bei der Musikkapelle Pinswang informiert und deren Proberaum inspiziert.

'Wir waren von diesem Raum, von einer österreichischen Akustikfirma ausgestattet, begeistert und haben bereits ein erstes Gespräch mit dem Verkaufsleiter der ausführenden Firma geführt', so der Vorsitzende. Er präsentierte erste Entwürfe.

Umbruch bei der Jugend

Schriftführerin Anna Schmid wies in ihrem Rückblick auf die jährliche Mitwirkung an kirchlichen Festen hin. Aber auch die musikalische Umrahmung bei der Premiere des Bauerntheaters und ein kurzfristig organisierter Musikausflug nach Auer in Südtirol gehörten zu den vielen Terminen auf Vereinsebene.

Jugendvertreterin Tanja Zintl berichtete: 'Im vergangenen Jahr erlebte die Jugendkapelle einen altersmäßigen Umbruch und musste von Dirigent Arno Hirschka neu gebildet werden.' Vier Gruppen nahmen mit gutem Erfolg beim Kammermusikwettbewerb in Eisenberg teil. Aufgrund ihrer guten Leistungen konnten zwei Jungmusiker beim ASM-Bundesentscheid auftreten.

Der Kassenbericht von Kerstin Mayr wies aufgrund großer Ausgaben für Tracht und Musikinstrumente einige 'finanzielle Dellen' auf. Weiter wurde mit 14 500 Euro ein großer Batzen in die Jugendarbeit investiert. Auch wenn ein Drittel dieser Summe von den Eltern aufgebracht wird und die Gemeinde zuschießt, bleiben rund 6000 Euro am Verein hängen.

'Das Frühjahrskonzert mit höchstem Schwierigkeitsgrad forderte von der Kapelle sehr viel Konzentration und wurde bravourös umgesetzt', zog Dirigentin Herta Greif ein positives Resümee. Im vergangenen Jahr wurden für die 33 Auftritte 44 Proben absolviert, der Probenbesuch lag bei knapp 77 Prozent.

'Die Chancen einer Realisierung im Rahmen der Dorferneuerung III stehen nicht schlecht', griff Bürgermeister Max Streif das Thema Mehrzweckhaus auf. Das Wie und Wann sei jedoch ungewiss. Weiter dankte er dem Musikverein für sein Engagement und die gute Präsentation der Gemeinde nach außen.

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