Tierschutz
Rentner im Füssener Land will Tauben verjagen und tötet dabei ein Tier: 6.500 Euro Strafe

Ein 69-jähriger Rentner aus dem Füssener Land wollte im September 2018 mit seinem Luftgewehr Tauben verjagen, die sich offenbar schon seit einiger Zeit über dem Balkon seiner Mieterin niedergelassen und diesen massiv verschmutzt hatten. Die Wahrscheinlichkeit eine Taube zu treffen, war für ihn nach eigener Einschätzung „in etwa so hoch wie ein Lottogewinn“.

Tatsächlich landete er jedoch einen Zufallstreffer, der einen Vogel tödlich am Kopf verletzte. Dies brachte dem Ostallgäuer einen Strafbefehl wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein, der auf 50 Tagessätze zu je 130 Euro – insgesamt also 6.500 Euro – lautete. Dagegen erhob der Mann Einspruch, der jetzt in der Hauptverhandlung vor dem Kaufbeurer Amtsgericht erfolglos blieb. Das Urteil entsprach genau dem Strafbefehl, ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

Mehr zu dem Prozess lesen Sie in der Freitagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 25.01.2019.

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