Schulleiter
Rektor Klaus Wankmiller sorgt bei seiner Einführung in Pfronten selbst für Musik

Wer jetzt an der Grundschule Pfronten die erste Geige spielt, war gestern im Gymnastiksaal nicht zu übersehen und -hören: Der neue Rektor Klaus Wankmiller sorgte bei seiner offiziellen Amtseinführung selbst für das musikalische Begleitprogramm als Dirigent der Viertklässler sowie Geiger der 'Lehrer-Stubenmusik'. Wie berichtet, ist Wankmiller von der Grundschule Halblech, die er zuvor geleitet hatte, nach Pfronten gewechselt. Dort trat er die Nachfolge von Wolfgang Türk an, der in den Ruhestand gewechselt war.

Zur offiziellen Amtseinführung gaben Wankmiller gestern neben Vertretern des Schulamtes und der Gemeinde als Sachaufwandsträger die Leiter der benachbarten Schulen, die Leiter von Kindergärten und Schülerhort sowie Lehrer, Eltern und Schüler die Ehre.

Engagement, Qualitätsbewusstsein und hohe Sozialkompetenz attestierte Schulamtsleiterin Eva Severa-Saile dem neuen Pfrontener Rektor. Bei ihrer Schilderung seiner Laufbahn wurde deutlich, dass der 1962 in Füssen geborene Wankmiller vom Studium an der Uni Augsburg abgesehen, seine gesamte schulische und berufliche Karriere im Ostallgäu absolvierte. Bürgermeister Beppo Zeislmeier versicherte dem neuen Schulleiter: 'Du wirst hier viel Unterstützung finden' und philosophierte über die Herkunft von dessen Namen.

Der setzte sich aus den Bestandteilen 'Wank' für eine Bewegung in eine Richtung hin sowie 'Miller' zusammen, das sich vom Molinarius ableitet. 'Ein Wankmiller ist also einer, an dem man sich reiben kann, der reibt – aber sanft und mild – und in eine Richtung hin, in der er sich auch mal verlaufen kann.'

'Wenn wir hier alle zusammen etwas machen zum Wohle unserer Kinder, klappt es sicher gut', meinten der Vorsitzende des Fördervereins, Christian Stiefenhofer, und die Vorsitzende des Elternbeirats, Verica Waibel.

Die Pfarrer Bernd Leumann und Thomas Weinmair grüßten mit einem 'evangolischen' Kanon nach Mozarts 'Bona Nox': 'Bleib fei g’sund und treib’ es nicht zu bunt!' Angesichts des 'spätjugendlichen' Alters seines Nachfolgers wünschte ihm der frühere Rektor Wolfgang Türk 'Alles Gute für die nächsten Jahrzehnte!' Der Rektor der Mittelschule Pfronten, Robert Hackenberg, überreichte Wankmiller als Präsent edle Tropfen, 'auch wenn man sich den Arbeitsplatz Pfronten bestimmt nicht schön trinken muss'. Es sei schon ein gutes Stück Vertrautheit entstanden, schilderte Konrektor Felix Schneider die ersten Monate mit seinem neuen Chef.

Ein Schulwechsel sei auch für einen selbst eine gute Sache, erklärte zum Abschluss Wankmiller selbst. Man habe dadurch Gelegenheit, zu beobachten, welche Früchte aus den Samen wachsen, die man selbst gesät habe. In seinen 25 Jahren als Lehrer habe er schon viele Änderungen mitgemacht, zuletzt durch die Einführung der Inklusion. Die Aufgaben eines Schulleiters entwickelten sich unterdessen immer mehr in Richtung Management.

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