Rutschparty
Regenschirm ein wichtiges Utensil bei der Silvesterfeier in Füssen

Das neue Jahr kam mit Regen – dennoch wurde es von der Menschenmenge bei der Füssener Rutschparty gut beschirmt, gut gelaunt und lautstark begrüßt.

An zwei Abenden wurde am Kaiser-Maximilian-Platz mit viel Musik fröhlich gefeiert: am Freitag mit den "Trouble Shooters", an Silvester mit der Band "James Bomb".

Zu den ersten Besuchern der Rutschparty am Samstag, die treffender 'Glitschparty' geheißen hätte, zählte Familie Schneider aus dem Sauerland. 'Die Musik und vor allem auch das Ambiente hier sind ganz toll', so Markus Schneider. 'Ob wir den ganzen Silvesterabend hier verbringen, wissen wir noch nicht.

Das Wetter könnte besser sein', ergänzt Ehefrau Yvonne und lacht. Ihre Kinder Maurice und Denise trinken Limonade, beide fühlen sich unterm Partyzelt offensichtlich so pudelwohl wie nebenan eine junge Männergruppe aus Italien. Es sind Biker mit dem Aufdruck 'La Rampinada' auf ihrem Trikot.

Vor der Bühne beginnen die ersten Gäste zu tanzen. Der Regenschirm stört nicht, wenn die Rhythmen von Rock, Ska und Reggae aus den 70er Jahren der bereits vom Stadtfest bekannten Band 'James Bomb' in die Beine gehen. 'Ich heiße Markus und trinke Glühwein', hat sich der Bandleader der 'Bomber' vorgestellt. Markus sagt danach Stücke von Gitarrenhelden wie Mark Knopfler oder Chuck Berry vor dem begeisterten Partyvolk an.

Das Repertoire der Musiker gefiel dem altersmäßig recht gemischten Publikums dieser feucht-fröhlichen Silvesternacht – und erntete sofort Bravorufe.

Auch Wolfgang Sauter, der kurz vorbeischaute: 'Wir hören die Live-Musik der Band und treffen an der Winterbar in der nächsten Stunde sicher noch Bekannte', sagte der Füssener Top-Bassist. Den Jahreswechsel selbst wollte er aber daheim verbringen.

Gegen Mitternacht füllte sich der Kaiser-Maximilian-Platz mit immer mehr jüngeren Besuchern, die fröhlich feierten. 'Schon am ersten und etwas kälteren Abend unserer Rutschparty mit den Trouble Shooters am Freitag war der Platz voll. Die Stimmung der Leute war richtig schön entspannt und friedlich', berichtet Katja Kalbantner von Füssen Tourismus und Marketing (FTM).

Als Veranstalter des großen Events unter freiem Himmel erfüllte FTM die Auflage der Stadt, einen Profi-Sicherheitsdienst einzusetzen. Der Chef der vier Security-Leute aus Kaufbeuren zündete sich nach der Ankunft ganz gelassen eine Zigarette an, sichtete mit seinen Männern die Lage und stellte sich auf eine ruhige Nacht ein.

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