Pfrontner Liste
Pfrontner Liste versammelt sich: Auch Supermarkt-Schließungen Thema bei Versammlung

'Wir haben drei große Ziele für Pfronten: den informierten, selbstbewussten Bürger, eine energieautarke Gemeinde und eine Gemeinde, die schuldenfrei ist, sagte Dr. Otto Randel, Fraktionsvorsitzender der Pfrontner Liste bei deren Generalversammlung. Es sei ihm durchaus bewusst, dass das große Visionen seien – aber ohne Visionen gebe es auch keine Veränderungen. Und Veränderungen seien zur Sicherung einer lebenswerten Zukunft Pfrontens dringend nötig, so Randel.

Es könne zum Beispiel nicht hingenommen werden, dass sich die Gemeinde immer weiter verschulde und der Lebensstandard nur auf Pump erhalten werde, beklagte er. Hier müsse ein Umdenken einsetzen und überlegt werden, wie und welche Investitionen und Ausgaben zukünftig notwendig sind.

Dem pflichtete Gemeinderat Philipp Hechenberger bei, der forderte, dass alle gemeindlichen Einrichtungen auf ihre Notwendigkeit, den Nutzen für die Bürger und deren Kosten untersucht und auf den Prüfstand gestellt werden müssten.

Besonderes Augenmerk richtete Randel auf die Folgen der Energiewende und die künftige Energieversorgung der Gemeinde. Er warnte vor den Entwicklungen in der Landwirtschaft und den Veränderungen der Kulturlandschaft, die sich zugunsten der Biogasanlagen dramatisch verändern. 'Boden wird wieder wertvoller und wir Bauern sind es, die den Boden achten und pflegen', mahnte Randel.

Die Gemeinde müsse alles daran setzten, bei der Energieversorgung so autark wie möglich zu werden. Das sei nur mit einer dezentralen Energieerzeugung- und Versorgung aus heimischen Energiequellen möglich.

Hier werde sich die Pfrontner Liste aktiv einsetzen. Dass es dazu schon einiges an Ideen gebe, habe der Energierundgang und der Diskussionsabend im vergangenen Herbst gezeigt.

Einen breiten Raum bei der Versammlung nahm die Diskussion über die Situation bei den Supermärkten Feneberg in Pfronten-Steinach und Netto in Pfronten-Ried ein. Nachdem es in Steinach weit und breit keine Einkaufsmöglichkeit gebe, müsse ein Ersatz für den Feneberg gefunden werden.

Zwischenzeitlich werde sogar darüber nachgedacht, in den Räumlichkeiten des ehemaligen Fenebergs einen 'Dorfladen' einzurichten. Dazu gebe es bereits eine Initiative, die ähnlich dem 'Bauernladen' in Pfronten-Ried funktionieren soll.

Weitere Diskussionspunkte waren die Wanderwege und deren Betreuung durch sogenannte 'Wegpaten' und die Verwirrung um die zeitweilige Sperrung von Skipisten für Tourengeher.

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