Gastronomie
Pfrontener Hotel Krone nach Umbau im neuen Kleid wieder offen

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Die «Krone» sieht eigentlich fast aus wie immer. Von außen. Der Schritt durch die Tür bringt den Sprung ins 21. Jahrhundert: Das Pfrontener Alpenhotel, das seit dieser Woche wieder geöffnet hat, ist in der Gegenwart angekommen.

Much Untertrifaller, ein renommierter Repräsentant der Neuen Vorarlberger Bauschule, hat Zeichen gesetzt. Mit den alpinen Werkstoffen Stein und Holz verpasste er dem Haus, dessen Anfänge bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen, ein Interieur im zeitgenössischen Design.

Helles Holz - im Wellnessbereich teils naturrau - trifft in den Nassbereichen auf dunklen Schiefer, puritanisches Design auf Technik von heute - vorzugsweise ebenfalls designgeprägt wie die Bang&Olufsen-Fernseher. Spielerisch werden alpine Elemente aufgegriffen, wie der Loden, der sich als Vorhangmaterial, Couchbezug und Anhänger für die Zimmerschlüssel wiederfindet.

Großformatige Fotos an den Wänden zeigen Motive aus der Region, teils ergänzt von << Allgäuer Sprachschulen >>. Eher Zufall ist aber, dass Hühner und Kühe vor dem Fenster dem Blick auf die Berge zusätzlich ländlich-alpines Flair verleihen.

Einen Bezug zum neuen Besitzer, der Firma Deckel Maho, sucht man in der << Krone >> übrigens vergebens. Und das ist durchaus Absicht.

Zwar nutzt der Pfrontener Maschinenbauer sein firmeneigenes Hotel, um Kunden und Geschäftspartner unterzubringen und zu verköstigen - der Wunsch nach einer angemessenen Herberge für Geschäftspartner war schließlich Anlass für den Ausflug ins ungewohnte Terrain der Hotellerie.

Aber ungefähr die Hälfte der Übernachtungen in der << Krone >> werde auf das Konto von Feriengästen gehen, meint Artur Kammerlander. Zusammen mit seiner Frau hat er in der << Krone >> die Rolle der Gastgeber übernommen.

Dass die << Krone >> und ihr Biergarten auch künftig von jedem als Wirtshaus aufgesucht werden können, ist ihnen sehr wichtig. Auch für Familienfeiern aller Art richten sie ihr Restaurant mit seinen rund 60 Sitzplätzen gerne her.

Bei Bedarf erweitert um die Lounge, die noch mal 50 Plätze bietet.

Die Raumaufteilung selbst ist das Einzige, was sich im Vergleich zu der Zeit vor dem Umbau fast nicht geändert hat. Nur der Saal ist verschwunden. Er machte einem großen Fitness- und Wellnessbereich mit Saunen, Massageräumen, Saftbar und Ruhebereichen Platz.

Erhalten geblieben, nur mit komplett neuer Technik ausgestattet, sind auch die beiden Tagungsräume im Obergeschoss für jeweils 25 bis 30 Personen. Im Erdgeschoss wurde eine Business-Kammer eingerichtet für Gäste, die lieber dort den PC nutzen, statt auf den angebotenen drahtlosen Internetzugang per W-Lan zurückzugreifen.

Edle Tropfen im Keller

Ein besonderes << Bonbon >> bietet die Krone übrigens im Keller: einen Weinkeller, in dem edle Tropfen zusammen mit Köstlichkeiten aus dem Käseland Allgäu gereicht werden. Hier ist Artur Kammerlander als ausgebildeter Sommelier voll in seinem Element.

So wie er als gebürtiger Innsbrucker das alpine Element des Hauses verkörpert. Auch wenn die berufliche Karriere den 39-Jährigen bereits einmal rund um den Globus führte - Einsätze in der Karibik und auf dem Kreuzfahrtschiff inklusive.

Wie bei seiner 34-jährigen aus dem hessischen Rheingau stammenden Frau zählte zuletzt auch das Hotel << Rote Wand >> im Ortsteil Zug von Lech am Arlberg zu den Stationen seiner Karriere.

Die Beziehung besteht noch: Das Besitzerehepaar der << Roten Wand >>, Joschi und Renate Walch, unterstützen die Kammerlanders kräftig beim Management.

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