Neuwahl
Pfrontener Heukönigin übergibt schweren Herzens ihre Krone

Königin Susanne I. hat eine Prinzessin - Zeit das Zepter weiterzugeben, auch wenn es ihr schwerfällt. Bei einem Treffen im Haus des Gastes erklärte die noch amtierende Pfrontener Heukönigin interessierten jungen Frauen ihr Amt und die damit verbundenen Aufgaben. «Es war eine spannende Zeit - man steht immer in der ersten Reihe», sagt Susanne Mayr. Die Grüne Woche in Berlin sei das schönste Erlebnis ihrer Amtszeit gewesen. Sie habe sogar Kanzlerin Angela Merkel getroffen.

Begeistert erzählt sie von ihrer Zeit als Vertreterin des Ortes und ihren Erlebnissen - sie kann sich an kein negatives Erlebnis erinnern. «Sobald man auftritt, schlüpft man in seine Rolle, aber den Alltag verändert der Job nicht - man darf nicht abheben. Die anderen Königinnen, die verschiedene Orte und Produkte vertreten, seien sehr nett. «Am meisten bin ich mit der Rettenberger Bierkönigin unterwegs gewesen», erinnert sich Susanne. Was sie der zukünftigen Königin als Tipp mit auf den Weg gebe? Lebenslust, Höflichkeit und gepflegtes Auftreten seien das A und O.

Noch bis 28. April können sich Interessierte bewerben. Die Königin wird am 2. Mai in einer geheimen Wahl ermittelt und beim Heufest am 2. Juni vorgestellt. Für zwei Jahre hat sie die Aufgabe, das Dorf sowie das Produkt Heu zu repräsentieren. Was man aus Heu alles machen kann? «Heuwickel, Heuschnaps, Heucreme, Heuliquid und noch viel mehr - unser Heu ist einfach einzigartig», sagt die noch amtierende Königin. Ein örtlicher Autohändler stellt für die Amtszeit ein Auto zur Verfügung, das auch privat genutzt werden kann. Da die Termine größtenteils am Wochenende stattfänden, lasse sich das Amt auch gut mit einem Beruf in Verbindung bringen, erklärt Tourismusdirektor Schubert. «Es ist aber von Vorteil, wenn der Arbeitgeber Bescheid weiß und die Heukönigin unterstützt», erklärt Susanne I.

Trotz aller Erlebnisse ist sie nicht ganz unglücklich über das Ende ihrer Amtszeit. «Seit ich meine Tochter bekommen habe, ist es Zeit, eine Nachfolgerin zu finden», sagt die stolze, junge Mutter.

Bewerbungen können noch bis 28. April bei Pfronten Tourismus im Haus des Gastes abgegeben werden.

Bewerbungsunterlagen im Internet:

www.pfronten.de

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